Kann man mit «Pemolux» Geschirr spülen: Kann es dem Geschirr und der Gesundheit schaden?
Um es gleich vorweg zu nehmen: Es wird dringend davon abgeraten, Geschirr mit dem Pulver «Pemolux» zu spülen. Dies gilt insbesondere für Pfannen mit Antihaftbeschichtung, Kunststoffgeschirr oder Geschirr aus empfindlichen und leicht zu beschädigenden Materialien. Dieses würde es mit Sicherheit ruinieren.

Ausnahme
Es wird ein spezielles Gel «Pemolux» hergestellt, das ausschließlich für Geschirr entwickelt wurde. Damit kann man selbstverständlich Teller und Töpfe spülen. Das Mittel enthält kein hartes Schleifmittel und ist im Vergleich zum Pulver nicht so ätzend. Die Bewertungen zu diesem Mittel sind jedoch recht verhalten, und dies sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Warum man «Pemolux» nicht verwenden sollte
Man könnte meinen, die Pulver dieser Marke werden als relativ unbedenklich und natürlich positioniert. Der Hersteller versichert, dass Chemie und oberflächenaktive Substanzen darin auf ein Minimum reduziert seien. Und scheinbar hat sich das Mittel über die vielen Jahre seiner Präsenz im Handel hervorragend bewährt. Leider gibt es, nach dem Gesetz der Serie, einige gewichtige «Aber», besonders für diejenigen, die auf die Gesundheit ihrer Familie und die Unversehrtheit des Geschirrs achten.
Die größte Besorgnis erregen folgende Bestandteile:
- Gemahlener Marmor. Es bedarf wohl keiner Erklärung, dass ein solches Mittel rein mechanisch eine Vielzahl von Oberflächen beschädigen kann, selbst wenn es mit Wasser verdünnt wird. Und es ist durchaus wahrscheinlich, dass Marmorpartikel auf die eine oder andere Weise in den Mikrorissen des Geschirrs stecken bleiben und in die Nahrung gelangen. Obwohl es keine offiziellen Daten gibt, dass dies der Gesundheit schaden könnte, ist es dennoch nicht von Nutzen.
- Natron. Es ist zwar für den Körper und die Hände unbedenklich, aber ebenfalls ein schleifmittelhaltiges Material. In Kombination mit Marmorgrieß kann Natriumhydrogencarbonat dem Geschirr irreparablen Schaden zufügen. Und die Argumente für natürliche Reinigungsmittel, «die schon die Großmütter vor all dieser Chemie verwendet haben», sind hier fehl am Platz, da selbst die ältere Generation wusste, dass man nicht alles mit Natron reinigen kann und die Auswahl an Geschirr bei weitem nicht so groß war wie heute. Zudem war es ungleich schwieriger, es zu beschädigen.
- Natriumsulfat oder das Natriumsalz der Schwefelsäure (E514). Die Substanz besitzt recht gute reinigende Eigenschaften, ist in Russland nicht verboten und gilt als mäßig gefährlich. Häufiger Kontakt mit E514 kann eine abführende Wirkung haben und zu Darmproblemen führen. Ganz zu schweigen von einer oralen Aufnahme! Natriumsulfat kann zwar nicht stark schaden, aber Verdauungsprobleme wird es mit Sicherheit verursachen.
- Das Bleichmittel. Sein Vorhandenseen in der Zusammensetzung von «Pemolux» ist eher die Ausnahme, da es nur in der speziellen Bleichmittel-Reihe der Produkte enthalten ist. Für Geschirr ist es jedoch in keiner Form akzeptabel.
Wenn man doch auf 'Pemolux' zurückgreifen muss
Wenn es aus bestimmten Gründen dennoch notwendig ist, Küchenutensilien mit dem Pulver 'Pemolux' zu reinigen, sollte man sich die Regeln merken und strikt beachten, die helfen, sich selbst und das Geschirr nicht zu schädigen:
- Die wichtigste Regel — nach der Anwendung von 'Pemolux' muss das Geschirr unbedingt gründlichst mit Seife oder anderen Mitteln gewaschen werden. Und danach mehrmals gut mit Wasser abspülen.
- Auf keinen Fall darf 'Pemolux' für Geschirr aus Holz, porösem Kunststoff oder glänzendem Material verwendet werden.
- Man sollte den Hautkontakt mit dem Reinigungspulver vermeiden. Dafür eignen sich beliebige Gummihandschuhe.
- Wenn man alte Fettflecken, angebrannte oder eingetrocknete Speisereste und andere schwer zu entfernende Verschmutzungen von empfindlichen Oberflächen entfernen muss, sollte man das Geschirr in warmem oder mäßig heißem Wasser einweichen und 'Pemolux' hinzufügen. Nicht länger als 10 Minuten einwirken lassen, danach das Wasser abgießen und die Oberfläche abspülen. Auf keinen Fall sollte man mit dem Pulver reiben. Erst danach kann man mit der Reinigung mit anderen Mitteln beginnen.
- Einfache Bratpfannen, Pfannen und Töpfe ohne spezielle Beschichtungen können mit dem Pulver 'Pemolux' gereinigt werden, wenn es nötig ist, etwas Spezifisches zu entfernen oder sie nach langer Nutzung zu polieren.
Die Meinung der Website sauberkeit.decorexpro.com zum Geschirrspülen mit Mitteln, die nicht für diese Zwecke bestimmt sind, ist eindeutig: nicht empfohlen und nur in äußersten Einzelfällen zulässig, unter Beachtung aller oben beschriebenen Regeln.




Pemolux ist schädlich für die Erde
Ich sollte diesen Artikel meiner Mutter schicken, sie wäscht gelegentlich Geschirr mit Pemolux, besonders wenn es sehr schmutzig ist.