Womit waschen Sie Ihre Wäsche besser – mit Kapseln oder mit Pulver?
Mit jedem Jahr bringen die Hersteller immer neue, verbesserte Waschmittel auf den Markt. Vor nicht allzu langer Zeit erschien Kapselgel auf dem Markt, und viele Hausfrauen begannen sich zu fragen, womit man besser wäscht – mit Pulver oder mit Kapseln. Zweifellos haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. Die richtige Wahl sollte man ausgehend von seinen Bedürfnissen treffen: Häufigkeit der Wäschen, Verschmutzungsgrad der Wäsche, Vorhandensein einer Waschmaschine usw. Um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen — was ist besser, Pulver oder Waschgel, haben wir eine vergleichende Analyse von Pulver und Kapseln durchgeführt.

Waschkapseln
Kapseln sind nichts anderes als konzentriertes Waschgel in einer versiegelten Hülle. Bei Kontakt mit Wasser löst sich die Schutzfolie innerhalb von 2–3 Minuten auf und die Waschsubstanzen werden freigesetzt.
In den Kapseln können Sie folgende Inhaltsstoffe finden:
- anionische und nichtionische Tenside (25–30%);
- Seife (10%);
- Phosphonate (5%);
- Enzyme;
- optische Aufheller;
- Duftstoffe;
- Konservierungsmittel.
Es gibt Kapseln für weiße und bunte Wäsche. Die durchschnittlichen Kosten für eine Packung mit 30 Stück betragen 7,50 €.
Eine Kapsel reicht genau für eine Wäsche. Sie wird zusammen mit der schmutzigen Wäsche in die Trommel der Waschmaschine gelegt und das Programm wird ausgewählt. Keine weiteren Manipulationen sind erforderlich.
Waschkapseln werden von vielen bekannten Marken für Haushaltschemikalien hergestellt: Persil, Tide, Ariel.
Vorteile
Der Hauptvorteil von Waschkapseln ist die Benutzerfreundlichkeit. Sie müssen das Waschmittel nicht berechnen und grammgenau abmessen. Eine falsche Dosierung ist unmöglich.
Eine Kapsel reicht aus, um eine vollständige Trommel Wäsche zu waschen. Eine Ausnahme bildet stark verschmutzte Kleidung, z. B. Arbeitskleidung. Dann gibt man die doppelte Portion (2 Kapseln). Alles ist einfach und klar, mit der Wäsche kann sogar ein Kind umgehen!
Vorteile von Waschkapseln:
- Verbesserte Zusammensetzung. Dank des Gehalts an Fleckenentfernern und Enzymen werden die Kleidungsstücke besser gereinigt, Schmutz und Fusseln werden entfernt, die Farbe bleibt lange erhalten.
- Keine Streifenbildung. Der Inhalt der Kapsel ist flüssig, löst sich leicht in Wasser und wird aus dem Stoff ausgespült.
- Funktion bei niedrigen Temperaturen. Das Waschmittel arbeitet effektiv bei 30–40 Grad, was man von Pulvern nicht behaupten kann.
- Umweltfreundlichkeit, Hygiene, Hypoallergenität. Kapseln enthalten keine Allergene. Außerdem ist das Waschmittel sicher durch die Folie geschützt, sodass es nicht verstreut wird und nicht in die Luft gelangt. Im Gegensatz zu Pulver, das beim Umfüllen eingeatmet werden muss.
- Bequemlichkeit. Die Gelkugeln sind nicht nur in der Anwendung, sondern auch in der Aufbewahrung praktisch. Sie nehmen weniger Platz ein als voluminöse Pulverpackungen und werden sicher mit einem Deckel verschlossen.
- Wirtschaftlicher Verbrauch und Schonung der Waschmaschinenteile. Das Pulver wird zuerst in die Kammer gegeben, von wo es durch die Schläuche in die Trommel gelangt. Ein Teil davon setzt sich an den Teilen ab. Außerdem rieselt es oft auf den Boden und bleibt in der Verpackung zurück. Kapseln hingegen werden restlos verbraucht.
Nachteile
Waschkapseln sind in vielerlei Hinsicht besser als Pulver. Allerdings haben sie auch einige Nachteile:
- Hoher Preis. Waschmittel in Kapseln sind teurer als Pulver. Wenn man jedoch die bereits enthaltenen Bleichmittel und die Fähigkeit, das Aussehen der Kleidung zu erhalten, bedenkt, ist der Preis durchaus gerechtfertigt.
- Unmöglichkeit, das Waschmittel auf mehrere Waschgänge aufzuteilen. Es kommt vor, dass die Trommel nicht vollständig gefüllt werden muss. Allerdings kann eine Kapsel nicht geteilt werden. In diesem Fall ist es besser, ein anderes Mittel zu verwenden, das dosiert werden kann.
Kapseln sind nicht für die Handwäsche geeignet, sie können nur für die Maschinenwäsche in einer automatischen Waschmaschine verwendet werden.
Waschpulver
Pulver ist der „Allzwecksoldat“. Es ist Hausfrauen aller Altersgruppen vertraut. Seine Zusammensetzung kann variieren: hypoallergen oder nicht, mit Enzymen, mit oder ohne Fleckentferner. Dabei ist die Verpackung von Waschpulver relativ günstig – im Durchschnitt 3,50 € für 3 kg. Das entspricht genau 30 Waschgängen.
Vorteile:
- preisgünstig;
- dosierbar;
- wäscht grobe Stoffe gut aus;
- Man kann ein Pulver für jeden Geschmack und Geldbeutel wählen.
Nachteile:
- spült sich schlecht aus – hinterlässt Schlieren und verstopft Stoffe;
- beim Einfüllen in die Kammer gelangt es in die Atemwege und kann Allergien auslösen;
- ein Teil des Pulvers bleibt im Fach der Waschmaschine und in der Verpackung zurück;
- bei 40 Grad wäscht es die Wäsche viel schlechter als bei 60 Grad.
Fazit – was ist besser?
Man kann nicht eindeutig sagen, ob Kapseln oder Pulver besser sind. Jede Hausfrau hat ihren eigenen Ansatz zum Wäschewaschen. Manche benutzen die Maschine regelmäßig, auch wenn nur wenige Kleidungsstücke anfallen. Andere warten, bis der Wäschekorb voll ist.
Es ist sinnvoll, beide Arten von Waschmitteln zu nutzen:
- Kapseln – für teure und empfindliche Kleidungsstücke (Oberbekleidung, Seide, Wolle, Unterwäsche) sowie Kleidung mit hartnäckigen Flecken;
- Pulver – für Alltagsstoffe und bei geringer Beladung der Trommel.
Kapseln gelten als Waschmittel für Faule. Es gibt nichts Einfacheres, als eine Kapsel in die Trommel zu legen und den Waschgang zu starten. Sie wäscht Kleidungsstücke auch mit hartnäckigen Verschmutzungen effektiv und schonend. Steht jedoch die Sparsamkeit im Vordergrund und müssen die Kleidungsstücke nur aufgefrischt werden, kann man genauso gut Pulver verwenden.



