Wie wäscht man Hemden, damit das Kleidungsstück wie neu ist: von Hand oder in der Waschmaschine

Es ist kaum vorstellbar, dass ein Büroangestellter ein T-Shirt unter einem Anzug trägt, denn das Hemd ist das Hauptelement des Business- und klassischen Kleidungsstils. Dieses Kleidungsstück wird täglich gewechselt, was die Frage aufwirft, wie man Hemden richtig in der Waschmaschine wäscht, ohne teure Reinigungsdienste in Anspruch nehmen zu müssen.

Vorbereitung auf den Vorgang

Die Vorbereitungsphase besteht aus mehreren Schritten, die vor dem Waschen durchgeführt werden müssen, um Farb- und Formverlust des Hemdes zu vermeiden. Geht es darum, dem Kleidungsstück Frische zu verleihen, reicht eine einfache Sortierung nach Stoffart und maximaler Waschtemperatur. Auch sollte man wissen, welches Programm der Stoff des Kleidungsstücks zulässt, aber wenn keine starken Verschmutzungen vorliegen, ist es besser, ein Schonprogramm ohne Schleudern zu wählen.

Saubere Hemden

Vorbereitung der Hemden auf den Vorgang:

  • Sortieren nach Farbe: weiße Hemden werden immer getrennt von blauen, rosafarbenen oder bunten gewaschen;
  • Vorbehandlung starker Verschmutzungen an Stellen wie Ärmelmanschetten und Kragen;
  • Schließen aller Knöpfe und Umdrehen des Hemdes auf links, um eine Verformung des Stoffes beim Waschen zu vermeiden.

Es ist besser, Hemden in der Waschmaschine getrennt von anderer Kleidung und Wäsche zu waschen, insbesondere von Frotteetüchern und dunklen Stoffen. Fusseln, die auf dem Hemd zurückbleiben können, sind sehr schwer zu entfernen, und das Kleidungsstück sieht dann ungepflegt aus.

Einweichen oder nicht?

Das hängt davon ab, wie sehr die Kleidung getragen wurde. Wenn aufgrund der Verschmutzungen ein Einweichen unumgänglich ist, verwendet man am besten ein mildes Reinigungsmittel. Vor dem Waschen kann man stark verschmutzte Stellen für 10 Minuten mit Kernseife einreiben, aber man sollte keine Bürste verwenden und das Kleidungsstück nicht stark auswringen, da dies die Form von Kragen und Manschetten beschädigen könnte. Normalerweise werden Hemden für 30-60 Minuten bei einer Temperatur von nicht mehr als 40 Grad eingeweicht und danach sofort gewaschen.

Handwäsche

Kleidungsstücke aus dünnen und empfindlichen Stoffen sollten besser von Hand gewaschen werden, anstatt sie der Maschine zu überlassen, da selbst das schonendste Programm die Integrität der Fasern beeinträchtigen kann. Vor dem Vorgang empfiehlt es sich, das Etikett auf der Kleidung zu lesen, auf dem die Wassertemperatur und die Waschmethode angegeben sind. Der Hersteller gibt diese Informationen nicht ohne Grund – sie helfen, den Stoff für möglichst viele Wäschen zu erhalten.

Etikett auf dem Hemd

Wie wäscht man

Wenn im Haushalt hartes Wasser vorliegt, ist es besser, enthärtende Mittel zu verwenden. Sie können Natron nutzen; geben Sie 1-2 Esslöffel auf 10 Liter Wasser, da es hervorragend gegen Wasserhärte wirkt. Das Waschmittel löst sich dann besser auf und wirkt effektiver auf den Stoff.

Schritte zum manuellen Waschen von Hemden:

  1. Füllen Sie eine Schüssel mit warmem Wasser und lösen Sie das Waschmittel darin gründlich auf. Falls das Hemd stark verschmutzt ist, behandeln Sie die schmutzigen Stellen vorab mit Kernseife oder einem geeigneten Fleckenentferner.
  2. Weichen Sie das Hemd 5-10 Minuten ein und beginnen Sie mit dem Waschen. Reiben Sie den Stoff nicht zu stark in den Händen; kneten Sie ihn sanft durch und nehmen Sie ihn dann aus dem Wasser.
  3. Spülen Sie das Hemd besser unter fließendem Wasser, besonders bei dunklen Stoffen. So bleibt kein Waschmittel in den Fasern zurück.
  4. Empfindliche Stoffe sollten Sie nicht auswringen. Hängen Sie das Kleidungsstück besser auf eine Stange und lassen Sie das Wasser auf natürliche Weise abtropfen.

Trocknen Sie Hemden am besten auf Bügeln, auf links gedreht und fern von direkter Sonneneinstrahlung. Farbige Stoffe verblassen schnell unter UV-Licht, und das schöne Muster lässt sich dann nicht mehr wiederherstellen.

Manuelles Waschen von Hemden

Womit wäscht man

Verwenden Sie besser ein Flüssigwaschmittel, da es sich schnell im Wasser auflöst und keine Körnchen enthält, die den Stoff beschädigen könnten. Wenn Sie Pulver verwenden, lösen Sie es gründlich auf. Beim Spülen ist es hilfreich, einen Weichspüler zu nutzen, der die statische Aufladung des Stoffes reduziert und das Bügeln erleichtert.

Maschinenwäsche

Eine weniger schonende Variante, die jedoch hilft, Hemden zu Hause besser zu reinigen. Bevor Sie die farblich sortierte Wäsche in die Waschmaschine geben, überprüfen Sie auf Flecken, die Sie mit einem Fleckenentferner behandeln müssen.

Welche Verschmutzungen können auf einem Hemd sein und wie entfernt man sie:

  1. Kaffee und Tee. Sie werden mit einer Mischung aus Glycerin und Ammoniak im Verhältnis 1:1 entfernt. Anschließend wird der Fleck für 20 Minuten mit Speisesalz bedeckt, und das Hemd kann in der Waschmaschine gewaschen werden.
  2. Lippenstift und Make-up-Grundierung. Sie werden entfernt, indem man den Fleck mit Spülmittel, Ammoniak oder Zahnpasta behandelt. Tragen Sie eines dieser Mittel auf die verschmutzte Stelle auf, lassen Sie es 15 Minuten einwirken und waschen Sie das Kleidungsstück dann.

Um einen Fleck zu Hause zu entfernen und auszuwaschen, müssen Sie sich nicht an spezialisierte Dienste wenden – neben Hausmitteln gibt es eine große Auswahl an chemischen Fleckenentfernern, die den Stoff und die Farbe nicht beschädigen.

Waschen von Hemden in der Waschmaschine

Womit wäscht man

Unabhängig von der Stoffart verwenden Sie zum Waschen von Hemden in der Waschmaschine besser ein Flüssigwaschmittel. Kleinste Pulverpartikel könnten in den Fasern zurückbleiben und die Materialstruktur zerstören, zudem wirkt das Trockenmittel aggressiver auf die Farbe.

Das richtige Programm und die richtige Temperatur

Das Etikett am Hemd kann umfassende Informationen liefern. Falls es jedoch fehlt, sollte man sich an die grundlegenden Waschhinweise halten. Zunächst muss der Stofftyp bestimmt werden, der vorgibt, welche maximale Temperatur am Bedienfeld der Waschmaschine eingestellt werden kann. Für alle Hemden empfiehlt es sich, den Schonwaschgang zu wählen.

Materialarten und besondere Pflegehinweise:

  1. Baumwolle und Leinen. Diese Stoffe vertragen Temperaturen bis zu 90 Grad und können sowohl mit Pulver- als auch mit Flüssigwaschmitteln gewaschen werden. Allerdings sollten der Schleudergang und der Trocknungsvorgang vermieden werden. Besser lässt man das Wasser auf natürliche Weise vom Hemd abtropfen und trocknet es auf einem Bügel. Das erleichtert das anschließende Bügeln.
  2. Seide. Ein empfindlicher, aber sehr widerstandsfähiger Stoff. Die empfohlene Waschtemperatur liegt bei 40 Grad. Auch hier sollte der Schleudergang vermieden werden, um das Kleidungsstück bei möglichst geringer Temperatur zu bügeln.
  3. Synthetik. Dieser Stoff lässt sich leicht bei 50 Grad und mit einer Schleuderdrehzahl von 800 Umdrehungen pro Minute waschen. Das Bügeln solcher Kleidungsstücke erfordert jedoch Vorsicht, und der Kontakt zwischen Bügeleisen und Stoff sollte möglichst ganz vermieden werden. Ein synthetisches Hemd hängt man besser auf einen Bügel und lässt es an der Luft trocknen.

Reines Hemd

Wenn das Bügeln unvermeidlich ist, eignet sich für alle Stoffarten am besten die Dampftechnik. So werden thermische Flecken auf der Kleidung vermieden, die sich später nicht mehr entfernen ließen.

Hinweis: Hemden aus natürlichen Fasern wie Baumwolle und Leinen neigen zum Einlaufen. Daher sollte der erste Waschgang bei einer Temperatur von höchstens 60 Grad erfolgen. So werden Form- und Farbverlust vermieden.

Was man wissen muss, um ein weißes Hemd zu waschen

Helle Stoffe sind in der Pflege besonders anspruchsvoll; an Kragen und Manschetten sind Verschmutzungen deutlicher sichtbar und schwerer zu entfernen. Ein Hemd richtig zu waschen ist jedoch nicht schwer, wenn man einfache Regeln beachtet. Allerdings sollte man sich auch an die Hinweise auf dem Etikett der Kleidung halten.

Hemd auf dem Bügel

So waschen Sie weiße Hemden:

  1. Am Bedienfeld der Waschmaschine sollte der Schonwaschgang mit der maximal zulässigen Temperatur des Materials eingestellt werden. In der Regel ist dies ein Waschgang bei 40–60 Grad ohne Schleudern.
  2. Manschetten, Kragen sowie gelbe Flecken werden mit einem chemischen Fleckenentferner behandelt. Alternativ kann ein natürliches Mittel verwendet werden: Flüssige Seife (4 Esslöffel) wird mit 3 Esslöffeln Wasserstoffperoxid gemischt und auf die Flecken aufgetragen. Lassen Sie die Mischung 30–40 Minuten vor der Wäsche einwirken.
  3. In das Waschmittelfach sollte ein Bleichmittel, vorzugsweise auf Sauerstoffbasis, gegeben werden, da dieses die Fasern schonender behandelt. Ein farbloser Weichspüler sollte ebenfalls nicht vergessen werden.

Wichtig: Bei einigen Kleidungsstücken ist das Symbol für eine professionelle Reinigung angebracht. Wenn Sie nicht bereit sind, Ihre Hemden regelmäßig in spezielle Reinigungszentren zu bringen, sollten Sie solche Stücke am besten nicht kaufen. Ein selbstständiger Waschversuch ist zwar möglich, bietet jedoch keine Garantie, dass das Kleidungsstück seine Form und Farbe behält.

Fragen und Antworten

Die Pflege von Kleidung ist eine wahre Wissenschaft, die viele Hausfrauen über Jahre hinweg erlernen. Wenn man jedoch die Antworten auf die einfachen Fragen kennt, kann man Fehler vermeiden und sein Hemd lange Zeit in gutem Zustand erhalten.

Muss man Kleidungsstücke nach dem Kauf waschen?

Hemden haben direkten Hautkontakt. Um Allergien oder andere negative Folgen zu vermeiden, ist Vorsicht besser als Nachsicht. Es empfiehlt sich, den Stoff bei der niedrigstmöglichen Temperatur aufzufrischen, zu trocknen und zum Bügeln einen Dampfglätter zu verwenden.

Wie trocknet man sie richtig und darf man eine Leine verwenden?

Um Falten im Stoff und unschöne Knitter zu vermeiden, die sich schwer ausbügeln lassen, trocknen Sie Kleidungsstücke besser auf Kleiderbügeln. Bei Verwendung einer Leine hängt man das Hemd am Kragen auf, da der Stoff dort am dichtesten ist.

Wohin damit und was tun mit einem eingelaufenen Hemd?

Diese Situation tritt häufig bei falscher Anwendung der Temperatureinstellung auf. Mit einem eingelaufenen Hemd kann man nichts mehr machen; man muss es wegwerfen oder einem Verwandten geben, der zwei bis drei Nummern kleinere Kleidung trägt.

Wenn man die grundlegenden Regeln zum Waschen von Hemden in der Waschmaschine kennt, behalten die Kleidungsstücke lange ihre ursprüngliche Form, und der Träger zeichnet sich durch seine Sorgfalt aus. Die Pflege der Kleidung bereitet keine Mühe, wenn man die Temperatur und den Waschgang genau einhält.

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