So waschen Sie eine riesige Decke, damit sie flauschig und weich bleibt
Eine weiche, warme Decke wird mit Komfort, Gemütlichkeit und Ruhe assoziiert. An einem kalten Winterabend ist es so schön, sich bequem in einem Schaukelstuhl einzurichten, sich mit einer flauschigen Decke zuzudecken und ein interessantes Buch zu lesen oder einen Lieblingsfilm anzusehen. Allerdings wird jedes Textil mit der Zeit schmutzig, und dann stellt sich der Hausfrau die Frage: Wie wäscht man die Decke richtig? Die Reinigungsmethode für dieses sperrige Produkt hängt vom Material ab, aus dem es hergestellt ist.

Welches Produkt kann gewaschen werden?
Die Reinigung eines jeden Textils beginnt mit dem Studium der Pflegehinweise, die vom Hersteller auf dem Etikett angebracht sind. Noch vor nicht allzu langer Zeit verstand man unter dem Wort „Plaid“ eine dicke, handgestrickte Decke aus Wolle, Kaschmir oder Alpaka, die nur von Hand gewaschen werden konnte. Heute sind im Handel ähnliche Produkte aus Baumwolle und Leinen, Fleece und Polyester, Mikrofaser und Bambus erhältlich. Alle werden in Industrieanlagen mit modernsten Technologien und haltbaren Farbstoffen hergestellt und halten problemlos die Maschinenwäsche aus.
Die Wahl der Reinigungsmethode hängt von folgenden Faktoren ab:
- der Zusammensetzung des Stoffes, aus dem das Textil hergestellt ist;
- dem Vorhandensein von hartnäckigen Verschmutzungen und Flecken;
- der Beständigkeit der Farbstoffe;
- dem Volumen des Produkts.
Üblicherweise werden in der Maschine nur dünne, kleine Decken aus leichten Materialien gewaschen: Nylon, Polyester, Fleece. Wichtig ist, dass nach dem Einlegen des zu reinigenden Teils noch genügend Platz in der Trommel bleibt.
Damit Sie die Decke so selten wie möglich waschen müssen, sollten Sie sie richtig lagern:
- in einem Papier- oder Stoffbeutel mit guter Belüftung (nicht in einem Plastikbeutel);
- zu einer Rolle zusammenlegen, damit keine Knicke entstehen;
- vor Motten schützen.
Normalerweise werden solche Dinge 2-3 Mal im Jahr gewaschen. Lokale Verschmutzungen lassen sich besser mit einem Fleckenentferner oder durch Vorbehandlung der verschmutzten Stelle mit Kernseife entfernen.
Wolldecken, Überwürfe und Tagesdecken
Eine Wolldecke ist ein klassisches Modell. Warm, bequem, langlebig, atmungsaktiv. Manchmal reicht es aus, das Textil aus echter Wolle für eine Weile zu lüften, indem Sie es draußen oder auf dem Balkon aufhängen. Wenn das Produkt stark verschmutzt ist, können Sie es zu Hause waschen, auch wenn diese Arbeit nicht leicht ist. Obwohl viele Waschmaschinen ein Programm „Wolle“ haben, ist es nicht empfehlenswert, die Maschine zu benutzen. Besser ist es, eine schonende Handwäsche durchzuführen.
Zunächst müssen Sie sich für ein Waschmittel entscheiden. Fachleute empfehlen für die Reinigung von Wollartikeln ein spezielles Gel. Dieses wäscht das Kleidungsstück in nicht zu heißem Wasser gründlich aus und lässt sich beim Spülen gut entfernen. Alternativ können Sie auch Babyselfe oder normales Haarshampoo verwenden. Die Seife wird zu feinen Spänen gehobelt, die dann sorgfältig im Wasser aufgelöst werden. Wichtig ist, einen reichhaltigen Schaum zu erzeugen. Beim Spülen der Decke geben Sie dem Wasser einen Weichspüler hinzu, damit sie weich und flauschig bleibt.
Die Handwäsche einer Wolldecke erfolgt wie folgt:
- Füllen Sie ein großes Gefäß (Waschbecken oder Wanne) mit Wasser, dessen Temperatur 30 °C nicht überschreitet;
- geben Sie das Waschmittel hinzu und schlagen Sie einen reichhaltigen Schaum;
- weichen Sie das Kleidungsstück 15 Minuten lang ein;
- waschen Sie es mit leichten, drückenden Bewegungen, indem Sie es abwechselnd aus der Flüssigkeit heben und wieder eintauchen;
- spülen Sie das Kleidungsstück mehrmals in kaltem Wasser, und geben Sie beim letzten Spülgang einen Weichspüler hinzu.
Um die Struktur der Wollfaser nicht zu beschädigen, wird das Kleidungsstück weder ausgewrungen noch ausgeschleudert.
Nach dem Waschen nehmen Sie die Decke aus dem Wasser und legen Sie sie auf ein über der Badewanne angebrachtes Gitter. Wenn das Wasser abgelaufen ist, können Sie das Kleidungsstück mit einem Handtuch trockentupfen und anschließend zum Trocknen auslegen.
Der Platz zum Trocknen sollte vorbereitet werden. Breiten Sie auf dem Boden oder einem großen Tisch eine Decke aus, auf der Sie das nasse Kleidungsstück auslegen. Um ein Verziehen oder Schrumpfen der Decke zu verhindern, können Sie sie am Rand mit Stecknadeln fixieren.
Auch Artikel aus Seide und Kaschmir sollten ausschließlich von Hand gewaschen und nicht ausgewrungen oder ausgeschleudert werden.
Waschregeln für Decken aus Synthetik
Neben Wolldecken erfreuen sich auch Artikel aus synthetischen und künstlichen Materialien wie Fleece, Mikrofaser, Polyester und Kunstpelz großer Beliebtheit. Solche Textilien sind viel preiswerter, erfüllen aber ihre Aufgabe – zu wärmen und Gemütlichkeit zu schenken – hervorragend.
Synthetische Überwürfe können sowohl in der Maschine als auch von Hand gewaschen werden. Wichtig ist, vor Beginn des Vorgangs die zulässige Wassertemperatur auf dem Etikett zu erfahren. Dieser Wert liegt in der Regel zwischen +30 °C und +60 °C.
Bei der Handwäsche sollten Sie dieselben Regeln beachten wie bei der Reinigung einer Wolldecke. Nur beim Auswringen können Sie bei Synthetik weniger vorsichtig sein. Ein Kleidungsstück aus Polyester oder Mikrofaser lässt sich leicht auswringen, ohne dass das Material beschädigt oder die Faserstruktur zerstört wird.
Eine große Decke kann nach folgendem Ablauf in der Maschine gewaschen werden:
- Legen Sie das Kleidungsstück ohne vorheriges Einweichen in die Trommel;
- gießen Sie Gel in das Waschmittelfach oder legen Sie eine Kapsel zwischen die Falten des Kleidungsstücks;
- stellen Sie das Programm „Synthetik“ und eine Wassertemperatur von +30 °C bis +60 °C ein; wählen Sie eine niedrige Schleuderdrehzahl.
Nach Abschluss des Vorgangs wird das Produkt aus der Maschine genommen und zum Trocknen in einem gut belüfteten Raum aufgehängt. Synthetikdecken sollten nicht in der Waschmaschine, auf Heizkörpern oder mit tragbaren Heizgeräten getrocknet werden. Bei starker Erhitzung verformen sich die Polyesterfasern und können sogar schmelzen, wodurch die Decke ihre Form und Attraktivität verliert.
Decken mit langem Flor
Häufig wird für die Herstellung von Decken Kunstpelz oder „Gras“ verwendet. Produkte aus diesen Materialien sind nicht weniger warm als solche aus natürlicher Wolle, aber auch flauschig, angenehm im Griff und pflegeleicht.
Wenn eine Pelzdecke verschmutzt ist und gewaschen werden muss, sollte sie zunächst gründlich ausgeschüttelt werden, um Staub, Sand und kleinen Schmutz zu entfernen, der sich zwischen den Fasern festgesetzt hat. Ein solches Produkt kann sowohl von Hand als auch in der Maschine gewaschen werden, sofern es in die Trommel passt. Um ein Ungleichgewicht beim Waschen einer großen Decke zu vermeiden, kann diese zu einer Rolle zusammengerollt und mit einem Seil zusammengebunden werden.
Die Reinigung erfolgt bei einer Wassertemperatur von +40 °C im Schonwaschgang. Beim Spülen wird Weichspüler hinzugefügt. Das Schleudern kann eingeschaltet werden, jedoch nur bei niedriger Drehzahl. Bevor die Decke zum Trocknen aufgehängt wird, wird sie mit einem Frotteetuch abgetupft, um so viel Flüssigkeit wie möglich zu entfernen.
Das Produkt aus Kunstpelz wird getrocknet, indem es auf einer Leine aufgehängt oder auf einer ebenen Fläche ausgebreitet wird. Durch die Einwirkung von Wasser und Waschmittel verkleben die dünnen Synthetikfasern, und die getrocknete Decke sieht ungepflegt aus. Um das ursprüngliche Aussehen wiederherzustellen, sollte sie mit einer Kleiderbürste gebürstet werden.
Decken aus Baumwolle und Leinen
Im Sommer und Frühling sind Decken aus Baumwolle und Leinen besonders gefragt. Natürliche Materialien benötigen keine besondere Pflege, jedoch kann die Missachtung der Reinigungsregeln dazu führen, dass das Produkt ausbleicht oder an Größe verliert.
Das Waschen von Baumwoll- und Leinendecken erfolgt im Maschinenprogramm bei einer Wassertemperatur von +40 °C, wobei der Schalter auf „Baumwolle“ gestellt wird. Das Schleudern sollte bei niedriger Drehzahl erfolgen, da sich sonst starke Knitterfalten im Stoff bilden, die mit dem Bügeleisen nur schwer zu glätten sind.
Für das Waschen von weißen Decken kann Pulver mit Sauerstoffbleiche verwendet werden. Produkte mit bunten, farbenfrohen Mustern sollten besser mit einem Pulver mit Enzymen gewaschen werden.
Große, flauschige Decken bringt man am besten in die chemische Reinigung, wo sie gegen eine moderate Gebühr wieder in Ordnung gebracht werden. Wenn dies nicht möglich ist, kann das Produkt zu Hause gewaschen werden. Wichtig ist, genau zu bestimmen, aus welchem Material das Produkt besteht, und die Empfehlungen von Fachleuten zu befolgen.




