Eine Sammlung nützlicher Tipps zum Waschen von Unterwäsche: vom Einweichen bis zum Schleudern
Das Thema Wäschewaschen begleitet uns seit der Kindheit, aber dennoch bleiben einige Fragen aktuell. Zum Beispiel: Wie wäscht man Unterwäsche aus empfindlichen Materialien, damit sie länger hält? Gibt es einen Unterschied beim Waschen von Baumwolle und Spitze? Es ist unangenehm, Fusseln und Ziehfäden an einem teuren Set zu sehen, also lassen Sie uns der Sache auf den Grund gehen.
Nach Farbe und Material gruppieren
Bevor Sie empfindliche und teure Wäschestücke waschen, sollten Sie sie sortieren. Weiß, Bunt und Schwarz sind die drei Hauptgruppen. Waschen Sie diese nicht zusammen, selbst nicht in kaltem Wasser. Achten Sie dann auf die Stoffzusammensetzung. Baumwollslips, Seide, Synthetik und Funktionsunterwäsche waschen Sie getrennt. Das macht das Leben etwas komplizierter, aber letztendlich hält die Wäsche länger.

Strumpfhosen und Socken sollten Sie besser getrennt von Slips und BHs waschen. Besonders vorsichtig müssen Sie mit Spitzenartikeln umgehen: Diese werden nur von Hand und äußerst behutsam gewaschen.
Bei welcher Temperatur waschen
Die Erhitzung zum Waschen ist auf den Etiketten der Wäsche angegeben. Meistens handelt es sich um kaltes oder warmes Wasser. Die ideale Temperatur sowohl für die Hand- als auch für die Maschinenwäsche liegt bei 30–40 Grad.
Für strapazierfähige Baumwolle ist ein Wert von 60 und sogar 90 Grad zulässig. So werden Verschmutzungen zwar schneller entfernt, das Kleidungsstück nutzt sich aber vorzeitig ab. Es ist besser, ein Einweichen vorzusehen und dann im schonenderen Programm zu waschen.
Wahl des Reinigungsmittels
Ein gutes Waschmittel bestimmt maßgeblich das Ergebnis. Einfache Seife könnte mit Verschmutzungen nicht fertigwerden, und billiges Pulver dringt tief in die Fasern ein und verursacht Hautreizungen. Wählen Sie für jede Art von Wäsche besser ein Flüssiggel. Bei der Handwäsche wird die benötigte Menge des Mittels einfach im Wasser aufgelöst.
Für die Maschinenwäsche wird es in den Behälter gegossen und direkt in die Trommel gegeben. Auf dieselbe Weise wäscht man Kleidung mit Kapseln. Neuere Maschinenmodelle erlauben es, Gele in das Pulverfach zu geben (normalerweise muss dazu eine herausnehmbare Trennwand installiert werden – sonst würde das Mittel auslaufen, bevor die Wäsche beginnt).
Wenn Sie Pulver verwenden, müssen Sie es in der Schüssel gut verrühren, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Die Wäsche wird nach dem Waschen gründlich gespült.
Das Magazin sauberkeit.decorexpro.com warnt, dass nicht für jede Verschmutzung einfache Methoden geeignet sind. Manche Flecken erfordern ein Einweichen. Beispielsweise sollte Blut besser in kaltem Wasser mit Kernseife gewaschen werden; in heißem Wasser setzt sich der Fleck im Stoff fest, sodass Bleichmittel nötig wären. Zu den schwierigen Verschmutzungen gehören Spuren von Kaffee, Frucht- und Beeren- sowie Weinsäften. Diese weichen Sie mit einem Fleckenentferner ein.
Handwäsche: alle Regeln
Viele Haushalte sind sich einig, dass Handwäsche die optimale Wahl für jede Art von Wäsche ist. Der Hauptvorteil liegt darin, dass Sie die Intensität genauer kontrollieren können. Seidenwäsche zum Beispiel reicht es, in kaltem Wasser einzuweichen, mehrmals vorsichtig auszudrücken, ohne sie zu knittern, und dann auf ein Handtuch zu legen und abzutupfen.
Fersen an Socken lassen sich am besten per Hand, mit warmem Wasser und viel Seife auswaschen. In der Maschine müsste man dafür das 60-Grad-Programm und die Option „Baumwolle“ mit Vorwäsche einstellen.
Der Nachteil der Handmethode ist der Zeit- und Kraftaufwand. Wenn Sie ohne Handschuhe waschen, leidet die Haut Ihrer Hände. Bei intensivem Waschen reibt sich der Stoff der Kleidung ab.
Wie pflegt man Wäsche
Weichen Sie Unterwäsche vor dem Waschen am besten ein und reiben Sie sie vorsichtig mit Waschmittel ein. Warten Sie einige Minuten, dann können Sie sie in die Schüssel mit Wasser geben.
Das Auswringen von Hand sollte äußerst vorsichtig erfolgen. Wringen Sie die Wäsche nicht aus und ziehen Sie sie nicht in die Länge. Um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen, drücken Sie das Kleidungsstück an die Wand der Schüssel und drücken Sie mit der Handfläche darauf.
Tipp! Neue Wäsche sollte per Hand gewaschen werden, da Sie nicht wissen, wie sich der Stoff in der Maschine verhält. Gehen Sie kein Risiko bei Wäsche mit Push-up-Effekt, Funktionswäsche, Seide und Spitzenartikeln ein.
Auf welchem Programm wäscht man in der Waschmaschine?
Wäsche in der Maschine zu waschen ist am einfachsten, aber hier ist äußerste Vorsicht geboten. Das gilt besonders für BHs: Ihre Häkchen können sich in anderen Stoffen und Kleidungsstücken verfangen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie die Häkchen schließen. Noch besser ist es, einen speziellen Wäschebeutel zu verwenden. Darin ist die Wäsche sicher. Das Netz des Beutels lässt Wasser mit Waschmittel durch, das Kleidungsstück wird gut gewaschen, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen.
Ein weiteres Problem: Höschen wickeln sich um andere Kleidungsstücke. Das passiert beim Schleudern mit hohen Drehzahlen. Wenn Ihre Maschine eine Schleuderdrehzahlregelung hat, nutzen Sie diese.
Am besten waschen Sie Wäsche im Schonwaschgang, abgestimmt auf den Stofftyp. Für strapazierfähige weiße Baumwollsocken sind Temperaturen bis zu 90 Grad zulässig. Bleichmittel können verwendet werden, aber nur für feste Stoffe. Synthetische Höschen können durch solche Mittel angegriffen werden.
Wie man trocknet
Das Trocknen im Trommeltrockner kann die Elastizität der Wäsche beeinträchtigen. Nach dem schonenden Schleudern sollten Sie die Kleidungsstücke am besten waagerecht auslegen. Für eine schnelle Trocknung legen Sie ein Frotteetuch oder einen anderen saugfähigen Stoff darunter.
Vernünftige Sparsamkeit schützt Ihre Wäsche vor Beschädigungen. Wechseln Sie Ihre Wäsche regelmäßig und lassen Sie sie nicht zu stark verschmutzen. Schieben Sie das Waschen möglichst nicht auf – dann reicht in den meisten Fällen eine leichte Handwäsche, und starke Verschmutzungen lassen sich leicht in der Maschine entfernen. Besitzen Sie mehrere Garnituren, damit die Wäsche nicht abgetragen wird und länger wie neu bleibt.
Nehmen Sie sich die Zeit für die Handwäsche. Ein Tipp, der Ihre Wäsche vor vorzeitigem Verschleiß bewahrt: Waschen Sie selbst kleine Verschmutzungen regelmäßig. Wenn Sie die Reinigung aufschieben, dringen die Flecken immer tiefer in die Stofffasern ein.





Vielen Dank für den Artikel.