Luftreinigung von Viren: Eine Liste von Geräten und Sprays, die dies bewältigen
Für eine qualitativ hochwertige Desinfektion des Raumes reicht die Nassreinigung nicht aus. Um alle Keime abzutöten, ist ein Luftreiniger gegen Viren und Bakterien erforderlich. In Krankenhäusern werden Quarzlampen eingesetzt. Es gibt jedoch eine Vielzahl anderer wirksamer Geräte und Mittel: Ozonisatoren, Ionisatoren, Luftbefeuchter und Sprays zur Luftreinigung.

Wozu braucht man einen Luftdesinfektor?
Genauso, wie wir unsere Hände, Böden und Möbel desinfizieren, können wir auch die Luft reinigen. Der uns umgebende Raum wimmelt von Bakterien und Viren. Viele von ihnen sind ungefährlich. Ein kleiner Prozentsatz kann jedoch schwere Krankheiten verursachen.
Viren und Bakterien leben lange Zeit auf Oberflächen, die mit menschlichen Ausscheidungen wie Speichel, Blut und anderen kontaminiert sind. Etwas weniger Keime befinden sich im Staub. Wenn die Luft im Raum unbeweglich und staubig ist, steigt die Gefahr, sich mit einer Infektion anzustecken, erheblich.
Indikationen für die Luftdesinfektion zu Hause:
- Ein Familienmitglied leidet an einer ansteckenden Infektion;
- Anwesenheit kleiner Kinder;
- Anwesenheit von Personen mit schweren chronischen Erkrankungen in der Familie;
- Große Familie;
- Häufiger Empfang von Gästen;
- Epidemien.
All diese Faktoren erhöhen das Risiko von Infektionskrankheiten. Besonders stark leiden Kinder und ältere Menschen.
Die Luftdesinfektion in Kombination mit der Oberflächenbehandlung reduziert das Risiko von akuten Atemwegsinfektionen, Grippe, Coronavirus und anderen Krankheiten auf ein Minimum.
Geräte zur Luftreinigung von Viren und Bakterien
Saubere Luft ist genauso wichtig für die Gesundheit wie gesunde Ernährung. Verschiedene Geräte tragen dazu bei, die Luftqualität zu verbessern. Sie alle haben ein unterschiedliches Funktionsprinzip. Einige reinigen die Luft, indem sie sie ansaugen und durch ein Filtersystem leiten. Andere desinfizieren den Raum direkt, indem sie bestimmte Substanzen oder Strahlen (z. B. Ozon oder Ultraviolett) einsetzen.
Luftbefeuchter
Der Hauptzweck des Geräts ist die Sättigung der Luft mit Feuchtigkeit.
Der Luftbefeuchter tötet Viren und Bakterien nicht im direkten Sinne ab, sondern verhindert deren Vermehrung. Experimentell wurde nachgewiesen, dass sich das Grippevirus bei einer Luftfeuchtigkeit von 80 % und einer Temperatur von 20 Grad nicht mehr ausbreitet.
Dies erklärt teilweise, warum Ausbrüche von akuten Atemwegsinfektionen und Grippe auf den Herbst und Winter fallen. In dieser Zeit werden die Räume beheizt, und die Luft wird viel trockener. Die Luftfeuchtigkeit sinkt oft unter 15 %, während das empfohlene Minimum bei 30 % liegt.
Es ist natürlich nahezu unmöglich, in der Realität eine Luftfeuchtigkeit von 80 % zu erreichen. Dafür müsste das Gerät etwa 1 Liter Flüssigkeit pro Stunde verdunsten. Zudem wäre es unangenehm, sich in einem so feuchten Raum aufzuhalten.
Es reicht aus, die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen bei 45–60 % zu halten, um die Ausbreitung von Bakterien und Viren zu reduzieren.
Darüber hinaus bindet der Luftbefeuchter Staub und Verunreinigungen. Moderne Geräte wie Luftwäscher befeuchten die Luft nicht nur, sondern reinigen sie auch durch Filtration. Nach der Ansaugung durchläuft die Luft ein Filtersystem, wird befeuchtet und tritt gereinigt wieder aus.
Ozonator
Ozon ist ein Gas mit stark oxidierenden Eigenschaften. Es vernichtet Viren, Pilze und Bakterien in sehr kurzer Zeit. In der Natur entsteht Ozon durch Blitzentladungen. In einem Ozonator wird das Gas durch elektrische Entladungen erzeugt.
Mit Ozon kann nicht nur Luft, sondern auch Wasser angereichert werden. Es wird zur Reinigung von Schwimmbädern, Tieraufzuchtanlagen und Lagerhallen sowie zur Sterilisation medizinischer Instrumente eingesetzt.
Es wird angenommen, dass das Gas in geringen Dosen bei der Heilung vieler Krankheiten hilft. Die Wirksamkeit der Ozontherapie ist jedoch nicht belegt. Die desinfizierende Wirkung von Ozon hingegen schon.
Ozonatoren stehen chlorhaltigen Lösungen in ihrer Wirksamkeit in nichts nach und vernichten 99,9 % der Mikroorganismen. Eine vollständige Desinfektion wird bei einer Gaskonzentration von 0,4–0,5 mg/m³ erreicht. Bei Verwendung eines professionellen Ozonators wird der Effekt innerhalb von 2 Minuten erzielt, bei einem Haushaltsgerät in etwa einer halben Stunde. Danach muss der Raum für 1,5–2 Stunden gelüftet werden.
In hohen Konzentrationen ist Ozon für den Menschen gefährlich. Bei einem Überschuss treten Brennen in der Lunge, Schwindel, Husten, Atemnot und Übelkeit auf.
Ionisator
Ionisatoren werden oft mit Ozonatoren verwechselt. Diese Geräte sind jedoch grundlegend verschieden. Ein Ionisator gibt geladene Teilchen ab. Die Entladung bewirkt, dass Elektronen auseinanderfliegen und anschließend von Sauerstoffmolekülen eingefangen werden.
Ein Ionisator hat keine bakterizide Wirkung, reinigt die Luft jedoch effektiv sowie Flüssigkeiten und Gase von festen Partikeln wie Allergenen, Staub und Toxinen.
Allerdings setzen sich alle Verunreinigungen an Wänden, Böden und Möbeln ab. Die Luftionisation löst eine Sedimentationsreaktion aus. Um Viren und Bakterien zu beseitigen, müssen die festen Oberflächen nach der Ionisation mit einer Desinfektionslösung gereinigt werden.
Luftspray gegen Viren
Die Luft kann mit einem Desinfektionsaerosol gereinigt werden. In Russland sind folgende Präparate beliebt:
- „Aeron“ (3,70 € pro 250 ml);
- „Probioneat Stopp Virus“ (2,70 € pro 550 ml);
- „Bacterocos“ (5,50 € pro 405 ml).
Ein desinfizierendes Spray vernichtet Bakterien, Pilze und Viren (die ARVI, ARI, Influenza H5N1, H1N1, SARS, Tuberkulose, Hepatitis, Herpes, Rotaviren, Enteroviren, Adenoviren und andere Infektionen verursachen).
Zur Reinigung der Luft wird das Aerosol über dem Kopf versprüht. 2–6 Sprühstöße reichen aus, um den Raum in einem Radius von 1 m3 zu reinigen. Im Durchschnitt reichen 50 ml des Mittels für die Behandlung eines Raums von 37,5 m3.
Der persönliche Luftreiniger kann zu Hause, im Büro, im Auto und an öffentlichen Orten verwendet werden. Damit reinigen Sie nicht nur die Luft, sondern auch Oberflächen.
Bakterien und Viren sind im Freien nicht gefährlich. In bewegter Luft sterben sie schnell ab. In geschlossenen Räumen können sich Keime jedoch mit katastrophaler Geschwindigkeit vermehren. Besonders wenn sich eine kranke Person im Raum befindet, die niest und hustet. Verschiedene Luftreiniger sollen das Infektionsrisiko minimieren. Dazu müssen die Geräte richtig eingesetzt, Oberflächen desinfiziert und die Räume regelmäßig gelüftet werden. Dann bleibt die Gesundheit erhalten und viele Krankheiten können vergessen werden!






