3 einfache Methoden, Fleisch ohne Küchenhammer zu klopfen
Fleisch für Schnitzel ohne Küchenhammer zu klopfen, ist auf verschiedene Weise möglich. Dafür eignen sich ein großes Kochmesser, ein hölzernes Nudelholz, eine Glasflasche, ein Schlosserhammer, ein kleines Beil, ein flacher Stein... Aber nicht alle Methoden sind gleich gut.
Bei der Auswahl geeigneter Hilfsmittel ist es wichtig zu bedenken, dass die Muskelfasern etwas gelockert, aber nicht zerrissen werden sollen. Das Fleischstück muss ganz bleiben, ohne Löcher und ausgefranste Ränder. Um dies richtig zu machen, verwendet man mehrere interessante Techniken.

1. Methode – mit einem Messer
Wenn Sie für einen Ausflug ins Grüne mageres Schweinefleisch mitgenommen haben, aber keinen speziellen Hammer dabei haben, sollten Sie das Fleisch nicht ohne Vorbereitung zubereiten. Denn ein Messer werden Sie ja sicherlich dabei haben. Mageres Fleisch muss unbedingt massiert und die langen Längsfasern aufgebrochen werden, sonst wird es beim Braten zäh und trocken.
Sie benötigen 3 Dinge:
- ein großes Messer mit breiter Klinge und schwerem Griff;
- ein Schneidebrett;
- einen dichten Beutel.
Gehen Sie wie folgt vor:
- Das Fleisch wird bei Bedarf mit Wasser abgespült und von Häuten befreit.
- Für Schnitzel wird das Schweinefleisch in etwa 15–20 mm dicke Scheiben geschnitten.
- Damit beim Klopfen keine Spritzer in alle Richtungen fliegen, wird jedes Stück in Frischhaltefolie oder einen Beutel gewickelt.
- Zum Arbeiten verwendet man die flache Seite des Messers, nicht die scharfe, sondern die stumpfe.
- Man schlägt auf das Stück in verschiedene Richtungen: zuerst führt man die Schläge von links nach rechts aus, danach von unten nach oben.
- Der Vorgang wird dreimal auf einer Seite durchgeführt, danach wendet man das Stück und wiederholt dasselbe auf der anderen Seite.
Wie Sie sehen, ist alles einfach. Die Hauptsache ist, es nicht zu übertreiben und vorsichtig mit dem Messer umzugehen.
2. Methode – mit einer Wein- oder Bierflasche
Am besten verwendet man eine schwere, dickwandige Glasflasche. Man kann mit dem Flaschenhals oder dem Boden klopfen.
Wenn kein Glasbehälter vorhanden ist, kann man einen Plastikbehälter verwenden, der zur Beschwerung mit Wasser gefüllt ist.
Rindfleisch mit einer Glasflasche zu klopfen wird nicht empfohlen, da es ziemlich schwierig ist, die harten Fasern aufzubrechen.
Dafür benötigen Sie:
- eine Flasche aus Glas mit 0,5 oder 0,7 l Inhalt;
- ein Schneidebrett;
- ein Messer;
- eine Plastikflasche mit Wasser.
Wir gehen wie folgt vor:
- Hähnchenfilet oder Schweinelende waschen und mit einem scharfen Messer in flache Stücke schneiden.
- Die Flasche gründlich unter fließendem Wasser mit Seifenlösung reinigen und abspülen.
- Wenn die Flasche aus Glas ist, klopft man mit dem sauberen Flaschenhals beide Seiten, um die gesamte Fläche zu bearbeiten. Bei der Arbeit mit einer Plastikflasche verwendet man den Boden, der zusätzlich in Folie oder einen Beutel gewickelt werden kann.
3. Methode – mit einem Schlosserhammer
Im Garten oder auf einer Wanderung kann ein Schlosserwerkzeug zur Hand sein. Es eignet sich etwas Schweres mit einer flachen, stumpfen Seite, um kräftige Schläge auszuführen, ohne das Fleisch zu verletzen. Zum Beispiel ein kleines Beil oder ein Hammer.
Sie benötigen:
- ein Brett;
- ein Messer;
- ein Hammer oder ein Beil;
- einige Plastiktüten.
Schwere Werkzeuge können die Fasern von Rind- und Schweinefleisch aufbrechen, aber mit Hähnchen müssen Sie sehr vorsichtig umgehen, um ein ganzes Stück nicht in Teile zu reißen.
Wir gehen wie folgt vor:
- Schneiden Sie das Fleisch mit einem Messer in Stücke, wickeln Sie es in eine Tüte.
- Wickeln Sie das Tischlerwerkzeug ebenfalls in Plastik ein, um die Hygienevorschriften einzuhalten.
- Ohne zu viel Kraft anzuwenden, klopfen Sie beide Seiten zweimal.
Welches Fleisch wird geklopft?
Für Schnitzel wird Fleisch verschiedener Arten verwendet:
- Geflügelfilet (Hähnchen, Ente, Pute);
- verschiedene magere Teile vom Schwein;
- seltener – Lamm oder Kalbfleisch.
Bei Geflügel ist das Muskelgewebe zart, es wird beim Garen nicht zu zäh. Sie können es leicht klopfen, wenn Sie dicke Teile verwenden.
Bei Schweine- oder Kalbfleisch werden die Fasern zu Hause unbedingt aufgebrochen, um Rouladen und Schnitzel weicher zu machen. In der Natur oder unterwegs kann man diesen Vorgang durchführen, wenn die Stücke dicker als ein Zentimeter sind. Dünnes Fleisch sollte man besser nicht bearbeiten, um nicht den gesamten Saft zu entfernen und nach dem Braten ein zu trockenes Produkt zu erhalten.
Warum Hähnchen klopfen?
Geflügel wird für die Zubereitung von zarten Rouladen, gefüllten Rollen, großen und saftigen Schnitzeln und für 'Fleisch nach französischer Art' verwendet. Wenn das Filet vor der Zubereitung dieser Gerichte richtig behandelt wird, ist das Ergebnis hervorragend.
Bei der Arbeit mit Hähnchen- oder Putenfilet beachten Sie unbedingt:
- Schneiden Sie Portionsstücke mit einer Dicke von mindestens 1 cm;
- Legen Sie das Fleisch vor dem Klopfen in eine Tüte, um das Aussehen nicht zu beeinträchtigen und Spritzer zu vermeiden (bevor Sie das Stück in die Tüte legen, können Sie es mit Gewürzen und Salz würzen);
- Nehmen Sie das geklopfte Fleisch aus der Tüte und geben Sie es zum Marinieren für eine halbe Stunde in eine Schüssel.
Wenn Sie das Fleisch zu Hause auf dem Tisch klopfen, hilft ein feuchtes Tuch oder ein Küchenhandtuch, übermäßigen Lärm zu vermeiden. Legen Sie es während der Arbeit mit dem Hammer unter das Schneidebrett, und der Lärm verschwindet.




Ich habe verstanden, dass der Autor auch denkt, das Fleisch bleibt saftig, weil es weich ist, und weich, weil es mit dem Hammer zart gemacht wurde. In Wirklichkeit wird bei den Schlägen die Integrität der Muskelzellen gestört, und daher kann die Flüssigkeit außerhalb und zwischen den Zellen nicht geradlinig abfließen, sondern trifft auf Hindernisse, wodurch sie entweder zurückgehalten wird oder langsamer austritt. Ich habe keine Informationen darüber gefunden, was die dünne, stumpfe Seite eines Messers ist. Die stumpfe habe ich wohl verstanden, die dünne verstehe ich nicht.
Danke, alles klar und verständlich erklärt ;-)
Ich habe das Fleisch mit einer Weinflasche geklopft. Es ist zwar nicht sehr bequem, aber wenn kein Küchenhammer zur Hand ist, geht es auch so.