Spülen Sie dies keinesfalls in das Spülbecken, wenn Sie keine Verstopfung riskieren möchten: Eine Liste von Abfällen, die eine Verstopfung verursachen können

Eine Verstopfung im Badezimmer oder Spülbecken – was gibt es Schlimmeres? Arbeiten in der Küche und Hygienemaßnahmen werden unmöglich. Doch solche Vorfälle geschehen nicht ohne Grund. Oft sind wir selbst die Verursacher dieser Situation.

Lebensmittel in das Spülbecken werfen

Ein Beispiel aus dem Alltag

Eines Tages beschloss ich, kleine Pasteten zu backen, obwohl ich bisher keine Erfahrung mit dem Backen hatte. Ich arbeitete mit Begeisterung. Als ich fertig war, waren die Arbeitsplatte und das Geschirr mit Mehl bedeckt; ich musste dringend aufräumen. Wie Sie gehandelt hätten, weiß ich nicht. Mir fiel jedoch nur eine Reinigungsmethode ein.

Ich sammelte schnell das gesamte Mehl vom Tisch mit einem Schwamm auf und spülte den Schaumstoff unter fließendem Wasser aus. Auch die Mehl- und Teigreste vom Geschirr gelangten in das Spülbecken. Am Abend war die Nutzung der Sanitäranlagen im Haus nicht mehr möglich. Der Abfluss war gründlich verstopft.

Verstopfung im Badezimmer oder Spülbecken

Ich musste dringend einen Fachmann suchen, der am nächsten Morgen kam. Er erklärte, dass Mehl auf keinen Fall in den Abfluss gelangen darf. Im Wasser quellen die feinen Partikel auf und verkleben dann zu einem einzigen Klumpen, der nicht leicht zu durchbrechen ist. Gleichzeitig erzählte mir der Sanitärinstallateur, was sonst noch nicht in die Abwasserrohre gelangen sollte.

Was führt am häufigsten zu einer Verstopfung der Abwasserrohre?

Merken Sie sich, welche Substanzen auf keinen Fall in das Abwasser Ihrer Wohnung gelangen sollten, damit der Abfluss nicht verstopft. Informieren Sie Ihre Haushaltsmitglieder und Bekannte darüber, insbesondere diejenigen, die seltener in der Küche arbeiten und daher von solchem Wissen weit entfernt sind.

Lebensmittel in das Spülbecken werfen

Fett

Gemeint ist in erster Linie tierisches Fett und Margarine, die beim Abkühlen zu einer festen Masse werden. Hausfrauen sündigen oft, indem sie das nach dem Kochen übrig gebliebene Fett in das Spülbecken gießen. Wenn der Abfluss dann nicht gründlich mit heißem Wasser nachgespült wird, kann eine hartnäckige Verstopfung entstehen. Richtig ist es, die benutzte Pfanne mit einem Papiertuch abzutupfen und das Papier dann in den Mülleimer zu werfen. Auch flüssiges Öl sollte man besser in einen Beutel gießen und im Müll entsorgen.

Kaffeesatz

Kaffeesatz beim Spülen der „Türkischen Kanne“ (Cezve/Ibrik) in das Spülbecken zu gießen, ist eine schlechte Idee. Besonders, wenn Sie das Getränk mehrmals täglich zubereiten. Gemahlener Kaffee quillt auf, schwimmt aufgrund seines Gewichts nicht im Abwasser davon, sondern setzt sich am Boden der Abflussrohre ab. Dazu gesellen sich Speisereste. Und schon bildet sich ein dichter Pfropfen, der das Rohr verstopft – eine schwer zu beseitigende Blockade.

Kaffeesatz im Spülbecken

Etiketten und Aufkleber

Papieretiketten und Aufkleber gelangen oft beim Spülen von Gläsern aus dem Laden oder von Obst in den Abfluss (auf diesen sind häufig Etiketten des Herstellers angebracht). Selbst wenn das Papier durchnässt und teilweise aufgeweicht ist, löst es sich nicht vollständig auf. Oft werden diese Abfälle zum „letzten Tropfen“ und verstopfen die Durchlässe der zu diesem Zeitpunkt bereits stark verschmutzten Rohre.

Reis und Nudeln

Wenn nach dem Familienessen noch anhaftende Reiskörner oder Nudeln auf den Tellern zurückbleiben, bemühen Sie sich, diese mit einem Löffel in den Müllbeutel zu kratzen. Gelangen die Essensreste in die Abwasserrohre, quellen sie auf und verkleben aufgrund des Stärkegehalts. Eine Verstopfung kann sofort oder etwas später entstehen, nachdem weitere Speisereste vom schmutzigen Geschirr hinzugekommen sind.

Nudeln im Spülbecken

Baufarbe

Laut einem Klempner finden manche nichts Besseres, als die Reste von Farbe nach Renovierungsarbeiten ins Waschbecken oder in die Toilette zu schütten. Diese Substanz kann jedoch aufgrund ihrer Klebrigkeit und Viskosität zum Ausfall der Kanalisation führen. Wenn Sie Renovierungsarbeiten planen, ist es besser, nicht auf diese Weise mit den Resten von Baumaterialien zu experimentieren.

Überhaupt sollte man sich ständig um den Zustand der Rohre kümmern. Als Vorbeugung gieße ich alle 5–7 Tage eine Mischung aus Tafelessig und heißem Wasser zu gleichen Teilen in das Spülbecken. Nach 10–15 Minuten spüle ich den Abfluss mit heißem Wasser aus dem Hahn. Wenn die Rohrwände sauber sind, haften kaum Speisereste daran. Und natürlich sollte man nicht alles Mögliche in das Spülbecken gießen.

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