Aus welchen Gründen sollte man keine Monstera im Haus halten? Schädliche und nützliche Eigenschaften der Blume

Bevor Sie den berüchtigten „Monster“ in Ihrer Wohnung aufnehmen, sollten Sie sich mit allen Aspekten Ihrer Entscheidung vertraut machen. Zunächst einmal: Warum sollte man eine Monstera nicht zu Hause halten? Zumindest, was sind die Gründe für die negative Einstellung vieler Menschen, einschließlich einiger Wissenschaftler, gegenüber der Pflanze? Manche mögen diese Argumente für weit hergeholt und albern halten, aber misstrauische Pflanzenliebhaber könnten sie verunsichern. Allein der furchterregende Anblick der Liane mit ihren großen, löchrigen Blättern kann abschrecken, ganz zu schweigen von den Mythen und Vorzeichen, die das Zusammenleben von Blume und Mensch umgeben.

Monstera als Zimmerpflanze

Gründe, warum die Monstera zu den gefährlichen Vertretern der Flora zählt und in die Risikogruppe aufgenommen wird

Die Blume gelangte bereits vor mehreren Jahrhunderten nach Europa, doch selbst die berühmtesten Köpfe der Menschheit streiten bis heute über ihre Sicherheit für den menschlichen Organismus. Ursprünglich lag der Grund in den Erzählungen von Reisenden, die Skelette fanden, durch die Blätter und Luftwurzeln der Pflanze gewachsen waren. Heute kann man davon ausgehen, dass die Monstera ihre Teile durch die Skelette der im Dschungel Verstorbenen wachsen ließ, aber vor ein paar Jahrhunderten weigerten sich viele deshalb, die „blutrünstige“ Blume in ihrem Haus zu halten.

Monstera-Blätter

Nicht weniger populär ist die Theorie, dass die Pflanze nicht in der häuslichen Umgebung sein sollte, weil sie aktiv Sauerstoff aufnimmt und Kohlendioxid abgibt, was im Schlaf Erstickungsanfälle hervorruft. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, aber allein der Gedanke kann manche in Schrecken versetzen.

Schließlich argumentieren die Gegner der Pflanze mit der Tatsache, dass die Monstera giftig sei. Aber auch das ist nicht zu 100 % als wahr anzusehen. Die Blume kann tatsächlich eine Reihe von negativen Effekten hervorrufen, allerdings nur, wenn man versucht, ihren Saft zu gewinnen und diesen dann auf die Haut, Schleimhäute aufträgt oder innerlich einnimmt.

Der Saft des Pflanzenvertreters enthält aktive Reizstoffe, die sogar Magenblutungen verursachen können, aber nur wenige werden die Pflanze im Haus halten, um solche gefährlichen Experimente durchzuführen.

Monstera-Frucht

Reife Monstera-Frucht

Einige Fakten, die für den grünen Mitbewohner sprechen

Es gibt also keinen Grund, warum man eine Monstera nicht in der Wohnung oder im Haus halten sollte. Dafür kann man viele Fakten anführen, die für eine solche Nachbarschaft sprechen:

  1. Die beträchtliche Blattfläche trägt zur aktiven Reinigung der Atmosphäre von Kohlendioxid und zu ihrer Anreicherung mit Sauerstoff bei. Die Blume gibt auch Feuchtigkeit ab, daher kann sie als natürlicher Luftbefeuchter verwendet werden.
  2. Die Pflanze kann Rußpartikel, Staub und Moleküle absorbieren, die die Ursache für unangenehme Gerüche sind.
  3. Die Monstera gibt eine spezielle Substanz ab, die auf Mikroorganismen wie ein Antibiotikum oder ein antivirales Medikament wirkt.
  4. Die riesigen Blätter können als Sensor für Luftfeuchtigkeitsänderungen im Freien verwendet werden. Sie spüren das Herannahen von Regen und bedecken sich mit kleinen Feuchtigkeitstropfen. Dabei muss der Topf nicht unbedingt auf dem Balkon oder der Fensterbank stehen.
  5. Man sollte auch die Attraktivität des grünen Giganten nicht vergessen. Die Blume kann problemlos jedes Interieur verschönern und ihm ein tropisches Aussehen verleihen.
Riesen-Monstera

Monstera in Riesenformat

Angesichts der angeführten Fakten bleibt nur zuzustimmen, dass man von der Anwesenheit einer Monstera im Haus nur profitieren kann. Allerdings werden in manchen Fällen alle guten Aspekte von Aberglauben überschattet.

Unkonventionelle Ansätze zur Lösung der Frage: Feng-Shui-Praxis, Vorzeichen und Beobachtungen

Auf die Frage, warum man eine aus allen Blickwinkeln so positive Pflanze nicht im Haus halten sollte, erhält man oft die unerwartetsten Antworten:

  • Die Monstera schreckt Männer ab. Unverheiratete Frauen werden keinen Ehemann finden, verheiratete Frauen werden den bestehenden nicht halten können. Diese Behauptung hat keine praktische Bestätigung, aber besonders Ängstliche sollten besser kein Risiko eingehen, sonst geben sie für alle Misserfolge der Pflanze die Schuld.
  • Die Monstera saugt den Hausbewohnern Energie aus, besonders wenn sie in Wohnräumen gehalten wird. Dem kann man teilweise zustimmen, denn diese Eigenschaft haben fast alle Zimmerpflanzen. Man darf aber nicht vergessen, dass die Blumen auch negative Schwingungen gerne absorbieren. Man muss den Topf einfach in die Nähe eines Fernsehers, Computers oder einer Mikrowelle stellen, dann ist eine gesunde Atmosphäre im Haus gewährleistet.
  • Der Pflanze wird in der Philosophie des Feng Shui eine besondere Rolle zugeschrieben. Mit ihrer Hilfe kann man Harmonie und Ruhe erreichen. Dazu kann man den Topf mit der Pflanze im Flur, in der Küche oder im Wohnzimmer aufstellen. Dann sind die Gedanken der Hausbewohner stets geordnet, und sie können alle Angelegenheiten problemlos regeln. Im Schlafzimmer sollte man die Monstera besser nicht halten, da dies zu einer Abkühlung der Gefühle zwischen den Ehepartnern führen kann. Sehr gut gedeiht die Monstera im Arbeitszimmer des Hauses. Sie regt den Benutzer des Raumes zu entschlosseneren Handlungen an, was als Katalysator für den Karriereaufstieg dient.

Monstera im Gewächshaus

Tipp

Man sollte sich zu Hause oder im Garten keine Monstera anschaffen, wenn man irgendwelche Bedenken hat. Wie alle Zimmerpflanzen spürt sie die Einstellung der Umgebung und kann in einer feindseligen Atmosphäre einfach nicht existieren, selbst wenn man sie unter optimalen Bedingungen hält.

Urteilt man nach den Rückmeldungen von Menschen, die Monsteras halten oder züchten, kann man nur ihre Verbundenheit mit ihren Pflanzen feststellen. Niemand bemerkt eine negative Auswirkung der Pflanze auf die Gesundheit. Ganz im Gegenteil, sie beobachten eine leichte Luft im Raum und das Ausbleiben von Asthma- oder Allergieanfällen.

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