Wie lagert man Grieß richtig, damit er nicht verdirbt und nicht von Käfern befallen wird?
Grießbrei ist ein Gericht aus der Kindheit. Unsere Erinnerung bewahrt die Vorstellung von süßem, gelbem Brei, den wir mit einem kleinen Löffel aus Mutters Händen aßen.
Aber aus Grieß kann man auch vieles andere zubereiten: Desserts wie zum Beispiel Pudding, verschiedene Aufläufe. Für die Zubereitung all dieser Gerichte muss die Qualität des Grießes einfach hervorragend sein. Das ist leicht festzustellen, wichtig ist nur, dass die Verpackung durchsichtig ist. Dann übersieht man sicher keine Klumpen oder Käfer, die unweigerlich entstehen, wenn man Grieß falsch lagert.
Aber wenn die Lagerung in den Lagern allen Anforderungen entspricht, sollte sie auch zu Hause angemessen sein. Welche? Versuchen wir, das herauszufinden.

Temperaturbereich und Haltbarkeit
Um Grieß in einwandfreiem Zustand zu halten, sollte die Lufttemperatur in der Wohnung 23 Grad nicht überschreiten.
Tipp
Achten Sie besonders auf die Luftfeuchtigkeit, sie sollte maximal 70 % betragen. Und keinesfalls höher.
Wenn diese Bedingungen eingehalten werden, kann der Grieß 7 bis 9 Monate gelagert werden.
Überprüfen Sie beim Kauf von Grieß im Geschäft das auf der Verpackung angegebene Haltbarkeitsdatum – dies ist das Enddatum, das je nach Herstellungsdatum berechnet wird. Während dieser Zeit kann der Grieß verzehrt werden. Werden die Lagerbedingungen jedoch nicht eingehalten, wird er schon viel früher für die Zubereitung von Gerichten ungeeignet.
Neben der Temperatur und der Haltbarkeit gibt es noch einen wichtigen Punkt – das Behältnis, in das der Grieß gefüllt wird.
Wahl des Behältnisses für Grieß
Wenn Sie den Grieß aus dem Supermarkt in der Standardverpackung (Papier- oder Plastiktüte) nach Hause bringen, vergessen Sie nicht, ihn sofort, also noch am selben Tag, umzufüllen.
Am besten lagert man Grieß in einem luftdichten Behälter. Das können sein:
- Glasgefäße mit dicht schließendem Deckel;
- Plastikbehälter, deren Deckel entweder fest einrasten oder zugeschraubt werden;
- Ton- oder Keramikgefäße, die ebenfalls luftdicht verschlossen sind.
Erfahrene Hausfrauen haben noch eine gute Lösung gefunden – Leinenbeutel mit Bändern. Bevor Sie diese zur Aufbewahrung von Grieß verwenden, müssen sie in einer starken Salzlösung ausgekocht werden.
Anforderungen — Postskriptum
Welchen Behälter Sie auch wählen, stellen Sie ihn an einen dunklen und trockenen Ort. Durch Sonnenlicht verdirbt der Grieß schnell. Und durch zu hohe Luftfeuchtigkeit bekommt er Schädlinge oder es bildet sich Schimmel.
Egal wie gut die oben genannten Anforderungen erfüllt werden, sollte das Getreide von Zeit zu Zeit überprüft werden – wie riecht und schmeckt es? Wenn Klumpen entstehen, reicht es, den Grieß einfach zu trocknen und dann zu sieben. Wird er jedoch bitter, bedeutet das, dass Motten oder Käfer ihn als Leckerbissen auserkoren haben. Die Bitterkeit wird durch deren Ausscheidungen verursacht. Wenn sie in Gebäck oder Brei gelangen, verderben sie ihn einfach. Dies darf auf keinen Fall zugelassen werden.
Es gibt bewährte Methoden:
- im Ofen rösten, direkt nach dem Kauf im Geschäft;
- für einige Tage ins Gefrierfach legen, sobald Sie das Getreide als Einkauf nach Hause gebracht haben – diese ersten beiden Maßnahmen helfen, die Larven zu vernichten;
- stets im Kühlschrank lagern, wenn Sie Platz haben;
- ein Lorbeerblatt oder ein Stück Alufolie in den Behälter legen.
Nur wenn Sie die Ratschläge und Anforderungen befolgen, können Sie den Grieß in gutem Zustand halten und daraus hervorragende und schmackhafte Gerichte zubereiten.

