Was sollten Sie neben der Senkgrube pflanzen, um weniger abpumpen zu müssen (Bäume — Bodenentwässerer)

Wenn Sie bestimmte Bäume in der Nähe der Senkgrube pflanzen, können Sie den Inhalt der Grube viel seltener abpumpen. Diesen Trick nutzten schon unsere Vorfahren. Manche Baumarten entziehen dem Boden so viel Feuchtigkeit, dass man sie als echte Bodenentwässerer bezeichnen kann.

Wie funktioniert das?

Die Methode der Bodenentwässerung mit Hilfe von Bäumen und Sträuchern wird als Biodrainage bezeichnet. Wasser wird über die Wurzeln aufgenommen, gelangt dann in den oberirdischen Teil der Pflanze und verdunstet über Stängel und Blätter. Dieser Mechanismus schützt die Bäume vor Überhitzung. Sie verdunsten den größten Teil des Wassers und verwenden einen kleineren Teil für ihre Ernährung.

Senkgrube

Die Geschwindigkeit, mit der Wasser aus dem Boden gezogen wird, hängt vom Feuchtigkeitsbedarf der jeweiligen Kultur und ihrer Transpirationsfähigkeit ab. Bäume entwässern den Boden nicht nur im Wurzelbereich, sondern auch in einiger Entfernung. Der Radius dieser Zone beträgt 10-12 m. Der Baum fungiert in diesem Fall als starke Pumpe. Wenn Sie eine geeignete Kultur in der Nähe der Sickergrube pflanzen, wird sich die Grube viel langsamer füllen.

Wenn Sie Bäume als Biodrainage nutzen möchten, müssen die Setzlinge auf besondere Weise gepflanzt werden. Das Pflanzloch sollte groß sein (1 m x 1 m) und etwa die gleiche Tiefe haben. Auf den Boden werden große Steine gemischt mit Erde gelegt. Dieses Material dient dem Baum später als Stütze und gleichzeitig als Drainage. Diese Pflanztechnik eignet sich für jeden Pumpbaum.

Bäume zur Bodenentwässerung im Garten

Rekordhalter in Sachen Bodenentwässerung ist die Pappel, die bis zu 900 l Wasser pro Tag abpumpen kann. Für die Pflanzung im Garten ist dieser Baum jedoch aus vielen Gründen ungeeignet. Nicht jeder mag es, Pappelflaum aus den Beeten zu sammeln.

Landhaus

Zudem verursacht der harmlos aussehende Flaum oft starke Allergien. Auch der Schatten der hohen Pappel ist im Garten unnötig, die meisten Garten- und Nutzpflanzen bevorzugen Sonne. Glücklicherweise gibt es Zier- und Obstbäume, die dieselbe Aufgabe erfolgreich bewältigen können.

Pflaume

Unter den Obstbäumen gilt die Pflaume als bester Bodenentwässerer. Der Baum benötigt große Mengen Feuchtigkeit für die Bildung von Laub und Fruchtansätzen sowie das Reifen der Früchte. Die Menge der verdunsteten Feuchtigkeit hängt vom Alter und der Größe der Pflaume ab (sie wächst oft als Strauch). Auch die aktuellen Wetterbedingungen – Temperatur und Luftfeuchtigkeit – beeinflussen diesen Wert.

Pflaumenbaum

Einen Teil des Wassers verbraucht der Baum für den eigenen Bedarf, den Rest gibt er durch die zahlreichen Spaltöffnungen an die Atmosphäre ab. Im Durchschnitt entzieht ein Pflaumenbaum dem Boden täglich 100-150 Liter Flüssigkeit. Besonders aktiv nimmt die Kulturpflanze während des intensiven Wachstums und der Fruchtbildung sowie bei Trockenheit Wasser auf.

Ternosliwa

Die Kriechenpflaume hat ungefähr die gleichen Transpirationswerte wie die Pflaume. Dabei benötigt die Kulturpflanze keine aufwändige Pflege und wird kaum krank. Es reicht aus, zwei Exemplare der Kriechenpflaume in der Nähe einer Senkgrube zu pflanzen, und schon kann man das Abpumpen der Abwässer aus der Sickergrube für lange Zeit vergessen.

Ternosliwa

Die Kriechenpflaume kann den Boden nicht nur entwässern, sondern auch stabile Erträge liefern. Diese Hybride wurde durch Kreuzung von wilder Schlehe und Pflaume gewonnen. Die Kulturpflanze kann sogar in Sibirien angebaut werden, da sie Fröste bis -40 °C aushält. Die Pflanze fühlt sich auch auf armen Böden wohl.

Alitscha

Zur Gruppe der Obstgehölze, die große Mengen an Feuchtigkeit verdunsten, gehört auch die Kirschpflaume. Das ist nicht verwunderlich, ist die Kulturpflanze doch mit der Pflaume verwandt. Die Menge der aufgenommenen Feuchtigkeit hängt von der Größe des Baumes ab und kann bis zu 200 Liter pro Tag betragen, wenn es sich um 10 Meter hohe Exemplare handelt. Häufiger werden in Gärten niedrigwüchsige Sorten angebaut, deren Transpirationsfähigkeit bescheidener ist.

Alitscha

Die Kirschpflaume zeichnet sich durch eine hohe Produktivität aus. Der Strauch oder Baum beginnt bereits im Jahr nach der Pflanzung Früchte zu tragen. Im Alter von zehn Jahren kann ein Exemplar bis zu 300 kg Früchte liefern. Geschmacklich steht die Kirschpflaume der Pflaume nach, dafür hat sie eine reichhaltige Zusammensetzung. Sie enthält bioaktive Substanzen, viele Vitamine A und C, Kalium und Eisen.

Tscheremucha

In der freien Natur wächst die Traubenkirsche oft in der Nähe von Gewässern, was auf den hohen Feuchtigkeitsbedarf der Pflanze hinweist. Je nach Wuchs und Alter kann der Baum zwischen 150 und 250 Liter Wasser pro Tag verdunsten. Einige Sorten der Traubenkirsche wachsen als Strauch.

Tscheremucha

Im Volksmund wird diese Kulturpflanze wegen ihrer beeindruckenden Blüte und des angenehmen Duftes, der sich über weite Entfernungen verbreitet, als Braut bezeichnet. Der Baum hat einen schnellen Zuwachs von 50-70 cm pro Jahr. Die Traubenkirsche beginnt im 5. oder 6. Lebensjahr Früchte zu tragen. Die Pflanze ist sehr widerstandsfähig und benötigt praktisch keine Pflege.

Birke

Das Symbol der russischen Natur – die Birke – schmückt nicht nur das Grundstück mit ihrer Anwesenheit, sondern trägt auch zur Entwässerung des Bodens bei, dem sie täglich bis zu 200 Liter Wasser entzieht. Die Höhe der weißstämmigen Schönheit erreicht 30 m, daher pflanzt man den Baum besser dort, wo er nicht stört, zum Beispiel näher am Zaun (die Pflanzung sollte auch mit den Nachbarn im Ferienhaus abgestimmt werden).

Birke

Die Birke bereitet nicht nur ästhetisches Vergnügen und arbeitet als Pumpe. Aus dem Baum kann man im Frühjahr nützlichen Saft zapfen. Die Zweige der Birke sind ein unersetzlicher Rohstoff für die Herstellung von Badebesen. Diese Baumart ist widerstandsfähig, passt sich leicht jedem Wetter an und wächst gut auf allen Bodentypen.

Spitzahorn

Der Spitzahorn gilt als recht kräftiger Baum, der wie eine Pumpe wirkt. An einem Tag saugt er bis zu 250 Liter Wasser aus dem Boden. Der Laubbaum sieht besonders im Herbst eindrucksvoll aus, wenn sein Laub eine Mischung aus roten, orangefarbenen und gelben Tönen zeigt.

Spitzahorn

Der Ahorn verdunstet durch seine breite, dichte, kugelförmige Krone eine große Menge Feuchtigkeit. Die Eigenschaften des Baumes hängen von seiner Sorte ab. So hat der Ahorn 'Crimson King' im Sommer purpurfarbenes Laub, das im Herbst einen violetten Farbton annimmt.

Die Natur regelt verschiedene Prozesse weise, was der Mensch zu seinem Vorteil nutzen kann. Das Pflanzen von entwässernden Bäumen auf dem Grundstück hilft nicht nur, den häufigen Einsatz der Abwasserentsorgung zu vermeiden, sondern auch die Ansammlung von Feuchtigkeit auf dem Gelände bei Regen oder Schneeschmelze zu verhindern. Einige Kulturen beschenken die Gärtner zudem mit einer reichen Ernte, andere erfreuen mit dekorativen Eigenschaften.

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