15 Dinge, die man dem Brautpaar nicht zur Hochzeit schenken sollte
Eine Hochzeit ist ein feierlicher Anlass mit eigenem Aberglauben und eigenen Regeln, auch in Bezug auf Geschenke. Es gibt Dinge, die man dem Brautpaar nicht zur Hochzeit schenken sollte. Sie bringen der frischgebackenen Familie nur Unglück. Selbst wenn Sie nicht abergläubisch sind, sollten Sie diesen Aberglauben kennen. Auf der Feier wird es immer eine gute Seele geben, die die schreckliche Bedeutung des überreichten Geschenks verrät und so die Feierlichkeit verdirbt.

Aberglaube und Hochzeit
Aberglaube existiert seit jeher. Früher glaubten die Menschen, dass jede Handlung Konsequenzen hat – bestrafende oder belohnende. Besonders viel Aberglaube rankt sich um die Hochzeit. Dieser Tag galt stets als etwas Besonderes. Braut und Bräutigam sind den Machenschaften böser Geister schutzlos ausgeliefert. Daher versuchte man, sie mit guten Zeichen und den richtigen Geschenken vor schlechtem Einfluss zu schützen. Es hieß, dass die geschenkten Dinge das zukünftige Eheleben symbolisieren.
Damit ein schlechtes Geschenk keine Wirkung entfaltet, sollten die Eheleute es kaufen. Der Preis kann symbolisch sein – 1–2 Kopeken.
10 Geschenke, die man nicht machen sollte
Nur weil ein Kauf teuer ist, heißt das noch nicht, dass er hoch geschätzt wird. Es gibt eine Liste von Dingen, die man kategorisch nicht zur Hochzeit schenken darf. Selbst wenn der Schenkende und das Brautpaar selbst nicht an den Aberglauben glauben, werden sich 'Gutmeinende' finden, die Geschichten über den schlechten Einfluss des Geschenks erzählen. Mit ihrem Gejammer können sie die Stimmung verderben und Unglück heraufbeschwören. Schließlich ziehen negative Gedanken weitaus stärker Unannehmlichkeiten an als alle verbotenen Geschenke zusammen.
Dem Brautpaar darf man zur Hochzeit nicht schenken:
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- Uhren. Dem Volksglauben nach zählen zur Hochzeit geschenkte Uhren die Zeit der Ehe, manchmal auch das Leben eines der Ehepartner. Dieser schlechte Aberglaube betrifft Armbanduhren, Wanduhren und Tischuhren mit Wecker gleichermaßen.
- Zerbrechliche Gegenstände: Geschirr, Service, Glasstatuetten, Vasen usw. Sie symbolisieren die Zerbrechlichkeit der Beziehung. Es heißt, wenn man sie schenkt, wird die Ehe wackelig sein und das Paar sich bald trennen.
- Spiegel. Er wird in der Familie Egoismus, Unverständnis und Streit provozieren. Die Ehepartner werden sich selbst bewundern, anstatt sich umeinander zu kümmern.
- Echte Perlen und Taschentücher. Der Aberglaube besagt, dass solche zur Hochzeit geschenkten Gegenstände dem Paar Tränen bringen. Und das sind mitnichten Freudentränen. Ein persönliches Taschentuch kann die Braut dem Bräutigam als Zeichen schenken, dass sie in Freud und Leid zu ihm steht.
- Manschettenknöpfe und Krawattenklammern. Sie werden zur Hochzeit geschenkt, wenn man möchte, dass der Bräutigam unter den Pantoffel gerät.
- Spitze, stechende und schneidende Gegenstände: Gabeln, Messer, Kämme, Bürsten, Rasierer usw. Sie versprechen dem Brautpaar endlose Streitigkeiten und tiefe seelische Wunden im gemeinsamen Leben.
- Kerzen. Jeder weiß, dass jede Kerze dazu bestimmt ist, herunterzubrennen und zu erlöschen. Für die Ehe symbolisiert sie genau dasselbe – die Gefühle des jungen Paares sind nicht von Dauer und werden bald erlöschen.
- Antike und gebrauchte Gegenstände. Nach dem Volksglauben bringen sie der frischgebackenen Familie Kummer. Außerdem sammeln alle Gegenstände die Energie ihrer Besitzer. War der vorherige Besitzer unglücklich, wird ein solcher Gegenstand niemandem mehr Freude und Glück bringen.
- Wasserkocher. Er prophezeit dem Brautpaar häufige Skandale. Zur Hochzeit schenkt man weder einen Pfeifkessel noch einen elektrischen Wasserkocher.
- Topfpflanze und Rosen mit Dornen. Selbst große, schöne und Glück bringende Zimmerpflanzen sind als Hochzeitsgeschenk nicht willkommen. Dem Aberglauben nach bedeuten sie für das Paar Kinderlosigkeit und schaden der Gesundheit. Bei Rosen müssen unbedingt die Dornen entfernt werden, sonst drohen der Braut Verletzungen und „Schicksalsschläge“.
Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie bereits einen Gegenstand aus der Liste gekauft haben. Sie können ihn aufbewahren und zum Hochzeitstag verschenken. An diesem Tag sind viele der oben genannten Ideen im Gegenteil willkommen und angebracht.
Geld ist eine sichere Wahl für ein Hochzeitsgeschenk. Die Jungvermählten können selbst wählen, was sie brauchen. Ist es in der Familie nicht üblich, Geld zu schenken, kann man einen Gutschein für Möbel, Haushaltsgeräte oder andere Waren in den Umschlag legen.
Geschenke und Etikette
Die Einhaltung der Etikette-Regeln hilft, peinliche Situationen zu vermeiden. Was dem einen lustig und komisch erscheint, ruft bei anderen oft negative Emotionen hervor. Manche Geschenke, auch wenn sie nicht mit Aberglauben verbunden sind, sind auf einer Hochzeit völlig unangebracht.
Was man dem Brautpaar also nicht schenken sollte:
- Babyartikel. Niedliche Strampler können das Paar in eine unangenehme Situation bringen. Vielleicht ist die junge Frau bereits schwanger und möchte dies vor einem großen Kreis von Freunden und Bekannten verbergen. Außerdem kauft man solche Dinge nicht im Voraus.
- Einrichtungsgegenstände und Geschirr. Der Wunsch, das Nest des jungen Paares einzurichten, ist lobenswert, aber es kann zu Problemen mit unterschiedlichen Geschmäckern kommen.
- Veraltete Technik. Um Geld zu sparen, wird manchmal billige Technik als Hochzeitsgeschenk gekauft. Gut, wenn die frischgebackenen Eheleute nicht auf Funktionalität Wert legen. Aber meistens verstauben solche Geräte nur im Regal. Die meisten Menschen möchten doch moderne Geräte nutzen.
- Banale Souvenirs: Schatullen, Fotos im Rahmen, Sparschweine, Aroma-Lampen und Ähnliches. Solche Geschenke passen noch irgendwie zum 14. Februar oder 8. März, aber auf einer Hochzeit gelten sie als unangebracht und geschmacklos. Denken Sie an Ihre eigenen Gefühle, wenn Sie eine ähnliche Überraschung erhalten. Sie sind wohl kaum freudig.
- Persönliche Gegenstände. Geschenke, die für eine Person bestimmt sind, können die Gefühle des Partners verletzen. Gegenstände des persönlichen Gebrauchs werden entweder paarweise zur Hochzeit geschenkt oder gar nicht.
Bewahren Sie den Kassenbon Ihres Kaufs auf. Falls den Frischvermählten das Geschenk nicht gefällt, können sie es im Geschäft umtauschen. Der Bon ist auch nützlich, wenn der Gegenstand vorzeitig kaputtgeht.
Die Wahl eines Hochzeitsgeschenks ist zweifellos ein verantwortungsvoller und wichtiger Moment. Dennoch sollte man sich nicht zu sehr auf Vorurteile versteifen. Vor allem muss man die Interessen, Hobbys und das Temperament des Brautpaares berücksichtigen. Mitunter sind ungewöhnliche Präsente weitaus erfreulicher als banale Dinge „ohne Seele“. Wählen Sie Ihr Geschenk mit aufrichtiger Aufmerksamkeit. Das ist der Schlüssel zum Herzen der Feiernden.


