Stahlwand- oder aufblasbarer Pool: Was ist besser, günstiger und zuverlässiger? So vermeiden Sie Fehler beim Kauf
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Mit Beginn der Sommersaison denken Gartenbesitzer und Eigenheimbesitzer immer häufiger über die Einrichtung eines Pools auf ihrem Grundstück nach. Bei der Auswahl der passenden Option fragen sich Hausbesitzer oft: Welcher Pool ist besser, ein Gestellpool oder ein aufblasbarer Pool? Eine eindeutige Antwort darauf ist recht schwierig, daher sollte man vor der Kaufentscheidung die technischen Eigenschaften sowie die Anforderungen, die diese Konstruktionen an die Umgebung stellen, vergleichen.

Was Sie vor dem Kauf beachten sollten
Unabhängig von der Art des Pools müssen vor dem Kauf eine Reihe von Faktoren berücksichtigt werden, nämlich:
- Alter und Statur der Hauptnutzer des Pools;
- Nutzungshäufigkeit;
- Anzahl der Personen, die die Konstruktion gleichzeitig nutzen;
- Möglichkeit des Anschlusses zusätzlicher Filtergeräte und -systeme;
- Aufstellfläche;
- geplantes Budget.
Wenn Sie alle diese Fragen beantwortet haben, können Sie erkennen, welche Art von Konstruktion für die Installation auf dem Grundstück oder im Garten am geeignetsten ist.
Was ist ein Gestellpool?
Ein Gestellpool ist eine der besten budgetfreundlichen Alternativen zu einem fest installierten Pool. Wie der Name schon sagt, besteht er aus einem Gestell, Beschlägen und einer armierten Folie. Letztere bildet das Becken, das auf einem Kunststoff- oder Stahlgerüst montiert und mit speziellen Beschlägen befestigt wird.
Die armierte Folie wird aus dreischichtigem Polyvinylchlorid hergestellt, das Gestell aus robustem Kunststoff, Stahlrohren oder einem verstärkten Aluminiumprofil. Wenn in der Konstruktion Stahlteile verwendet werden, werden diese zwingend einer Korrosionsschutzbehandlung unterzogen.
Man unterscheidet die folgenden Arten von Gestellpools:
- Monolithische oder stationäre Pools. Sie zeichnen sich durch Beständigkeit gegen niedrige Temperaturen aus und sind für die dauerhafte Montage an einem Ort vorgesehen.
- Stabpools. Das Gestell besteht aus einem Rahmen mit horizontal und vertikal ausgerichteten Stäben, die die Versteifungsrippen bilden. Im Inneren der Konstruktion wird ein Becken aus Folie installiert.
- Sektionspools. Die Gestellkonstruktion besteht aus Platten, die aus robustem Kunststoff oder Stahl (verzinkt) gefertigt sind.
Gestellpools lassen sich zudem grob in leichte und verstärkte Modelle unterteilen. Sie unterscheiden sich in Gewicht, Robustheit der Konstruktion und entsprechend in der Lebensdauer. Verstärkte Varianten können über den Winter stehen bleiben, während leichte Modelle demontiert und bis zur warmen Jahreszeit in zusammengebautem Zustand gelagert werden.
Was ist ein aufblasbarer Pool?
Die Konstruktion eines aufblasbaren Pools besteht aus einer Schale aus verstärkter PVC-Folie, die im oberen Bereich durch einen aufblasbaren Ring abgeschlossen wird. Die erforderliche Stabilität erhält die Konstruktion, wenn sie mit Luft befüllt wird. Auf dem Markt sind sowohl Modelle mit einem als auch mit mehreren Ringen als Bord erhältlich, die in der Regel übereinander angeordnet sind. Die verstärkte Folie hat häufig eine gerippte Oberfläche, um ein Rutschen zu verhindern.
Aufblasbare Pools werden unterschieden:
- nach Materialart (PVC-Folie, Polypropylengewebe);
- nach Form (meistens rund oder oval, seltener rechteckig);
- nach Farbe (klassisch – blau oder bunte Kinderpools);
- nach Größe (Kinderpools bis 40 cm Tiefe und Erwachsenenpools bis 1,2–1,5 m).
Auch aufblasbare Varianten werden nach ihrem Verwendungszweck in mehrere Gruppen unterteilt:
- Kinderpools (kleine Größe, flache Schale, leuchtende Farben);
- Kinderpools mit Rutsche;
- Erwachsenenpools (größtes Volumen und größte Abmessungen);
- Familienpools (für alle Altersgruppen);
- Pools mit Whirlpool (ausgestattet mit Kompressoren und Hydromassagesystemen).
Am stabilsten sind aufblasbare Pools in runder Form, die die Last gleichmäßig über den Umfang verteilen.
Worin besteht der Unterschied?
Beide Poolarten unterscheiden sich nicht nur in den grundlegenden technischen Parametern, sondern auch in den Besonderheiten der Installation.
Die Montage beider Varianten beginnt mit der Vorbereitung des Standorts. Der optimale Platz ist eine ebene Fläche ohne Höhenunterschiede, Steine oder Schmutz.
Bei der Installation eines aufblasbaren Pools:
- Rundherum wird eine Plane ausgelegt (dies schützt den Boden der Konstruktion zusätzlich vor Beschädigungen).
- Es wird eine Stelle für den Wasserablauf eingerichtet.
- Das Becken wird gemäß der beiliegenden Anleitung aufgeblasen.
Die Montage eines Rahmenpools stellt einen komplexeren Prozess dar:
- Auf dem ausgewählten Standort wird ein Rahmen aus horizontalen Rohren aufgebaut.
- Anschließend werden die vertikalen Querverstrebungen befestigt.
- Alles wird mit speziellen Befestigungselementen fixiert und auf Stabilität geprüft.
- Die Schale aus verstärkter Folie wird eingesetzt.
- Es wird ein Wasserablauf eingerichtet.
- Eine Pumpe zur Filterung wird angeschlossen.
In Bezug auf die Einfachheit der Installation sind aufblasbare Varianten im Vorteil, hinsichtlich Stabilität und Zuverlässigkeit liegen jedoch eindeutig die Rahmenpools vorn.
Zur besseren Übersichtlichkeit können die wichtigsten Eigenschaften in einer Vergleichstabelle dargestellt werden:
| Aufblasbare Pools | Rahmenpools |
| Preisgünstig | Teurer (mindestens 2- bis 3-mal teurer als aufblasbare Pools) |
| Einfache Montage | Komplexere Installation |
| Geringe Stabilität und Zuverlässigkeit | Hält hohen Belastungen stand, verformt sich nicht |
| Empfindlich gegenüber UV-Strahlung und mechanischen Beschädigungen, erfordert regelmäßiges Nachpumpen | Hohe Festigkeitseigenschaften, einschließlich Frostbeständigkeit |
| Saisonalität (kann nur in der warmen Jahreszeit genutzt werden) | Es gibt stationäre Modelle, die im Winter nicht abgebaut werden müssen |
| Leicht zusammenlegbar und transportierbar | Einfacher Abbau, Transportmöglichkeit (im zusammengelegten Zustand nehmen sie mehr Platz ein als aufblasbare Pools) |
| Erfordert regelmäßige manuelle Reinigung | Möglichkeit zum Anschluss eines Filtersystems, wodurch eine manuelle Reinigung entfällt |
| Einschränkungen bei Tiefe und Größe | Keine Einschränkungen |
| Meistens rund und oval | Formenvielfalt |
| Nur vorübergehende Nutzung | Dauerhafter Betrieb möglich |
Im Folgenden betrachten wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten etwas genauer.
Vor- und Nachteile eines Gestellpools
Rahmenbecken bieten zahlreiche Vorteile. Besonders hervorzuheben sind:
- Praktikabilität. Sie können auf jedem Untergrund aufgestellt werden.
- Formenvielfalt. Dadurch fügen sich Rahmenbecken nahezu in jede Gartengestaltung ein.
- Große Auswahl. Dies betrifft nicht nur die Formen, sondern auch die Größen der Becken.
- Keine Notwendigkeit einer Pumpe.
- Lange Lebensdauer. Im Vergleich zu aufblasbaren Konstruktionen werden verschleißfestere Materialien verwendet.
- Einfache Montage. Der Rahmen kann ohne die Hilfe von Fachleuten aufgebaut werden.
- Frostbeständigkeit. Die Widerstandsfähigkeit gegen niedrige Temperaturen erlaubt es, einige Modelle vor der Herbst-Winter-Saison nicht abzubauen.
- Möglichkeit der Einlassung in den Boden. Aufgrund der Steifigkeit der Konstruktion kann ein Rahmenbecken fast zu einem Drittel in den Boden eingelassen werden.
- Filterung. Bei Rahmenbecken ist die Installation eines Filtersystems vorgesehen, was sauberes Wasser liefert und die Anzahl der Reinigungen reduziert.
Konstruktionen dieser Art können frei bewegt werden. Im Lieferumfang kann auch zusätzliches Zubehör (Wasserfälle, Beleuchtung) enthalten sein.
Tipp! Bei geringfügigen Schäden an der Folie können Sie diese selbst reparieren, ohne dass dies die Gebrauchseigenschaften des Rahmenbeckens beeinträchtigt.
Was die Nachteile betrifft, so ist Folgendes zu erwähnen:
- Notwendigkeit des Abbaus, wenn das Modell nicht für den Ganzjahreseinsatz geeignet ist;
- geringe Festigkeit der Bordwände (es wird empfohlen, sich nicht darauf zu stützen oder abzustoßen);
- höherer Preis im Vergleich zu aufblasbaren Becken.
Dennoch überwiegen die Vorteile von Rahmenbecken bei Weitem die Nachteile.
Vor- und Nachteile eines aufblasbaren Pools
Die zweitbeliebteste Art nach den Rahmenbecken sind aufblasbare Pools.
Sie werden aus folgenden Gründen gewählt:
- Günstiger Preis. Der Preis für aufblasbare Konstruktionen ist 2-3 Mal niedriger.
- Einfache Installation. Es genügen eine Pumpe und eine ebene Fläche.
- Einfache Pflege. Die Produkte lassen sich leicht montieren und demontieren, reinigen und lagern.
- Sicherheit. An den weichen, aufblasbaren Bordwänden kann man sich nicht verletzen.
- Große Modellauswahl. Auf dem Markt sind Erwachsenen- und Kinderbecken in allen Farben und Größen erhältlich.
Nun zu den Nachteilen:
- Keine Möglichkeit zum Anschluss eines Filtersystems. Das Wasser muss regelmäßig gewechselt und die Beckenwände gereinigt werden.
- Unbequeme Wasserableitung. Dieser Punkt muss bereits vor der Montage des Beckens bedacht werden.
- Langer Befüllvorgang.
- Stagnationserscheinungen. Ein seltener Wasserwechsel kann zur Bildung von „Grünbelag“ und unangenehmen Gerüchen führen.
- Geringe Festigkeit (im Vergleich zu Rahmenbecken). Entsprechend kürzere Lebensdauer (maximal 2-3 Jahre).
- Begrenzung von Tiefe, Größen und Formen.
- Negative Auswirkungen von UV-Strahlung. Festigkeit und Elastizität gehen verloren.
- Saisonabhängigkeit. Aufblasbare Pools vertragen keine Temperaturschwankungen.
Obwohl der Preis natürlich ein wichtiger Faktor ist, sind aufblasbare Konstruktionen in Bezug auf die technischen Eigenschaften den Rahmenbecken in vielerlei Hinsicht unterlegen.
Was ist besser zu wählen
Um die optimale Variante zu wählen, müssen Sie sich zunächst über den Verwendungszweck und die Hauptnutzer im Klaren sein.
Für Familien, die mit Kindern reisen, ist ein kompakter aufblasbarer Pool ideal. Erstens ist er in 20-25 Minuten aufgebaut, zweitens erwärmt sich das Wasser darin schnell. Drittens lässt er sich leicht abbauen, zusammenfalten und nimmt im Gepäck wenig Platz weg. Ein aufblasbarer Pool eignet sich auch für den Garten, vorausgesetzt, die Besitzer halten sich nicht allzu oft dort auf.
Wenn das Land- oder Gartenhaus jedoch der Hauptwohnsitz im Sommer ist, sollten Sie über einen Rahmenpool nachdenken. Lassen Sie sich nicht vom Preis abschrecken. Ein Rahmenpool hält mehrere Male länger als sein aufblasbarer Artgenosse. Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit der ‚Überwinterung‘, das heißt, nach Ende der Badesaison müssen einige Modelle nicht abgebaut werden.
Allerdings sollten Sie sich sofort auf die Wartung einstellen, die die Installation eines Filtersystems umfasst. Bei häufiger Nutzung des Pools ist dies unbedingt erforderlich. Filter ermöglichen es, das Becken seltener zu reinigen; das Wasser blüht nicht und ‚erfreut‘ nicht mit Gerüchen. Außerdem sind Rahmenpools deutlich tiefer und voluminöser als aufblasbare und daher besser für Erwachsene geeignet.
Wenn der Pool nur von kleinen Kindern genutzt wird, wählen Sie die aufblasbare Variante. Sie zeichnet sich durch geringere Tiefe und Unfallgefahr aus. Die weichen Ränder verringern das Risiko von Prellungen und ermöglichen es, sich daran festzuhalten und abzustoßen. Aufgeblasene Konstruktionen aus Vinyl oder Gummi sind für Kinder am sichersten.
Für diejenigen, die ständig im Haus wohnen und keine Mittel für den Bau eines festen Pools haben, lohnt sich ein Blick auf die Rahmenmodelle. Erstens kann man ihn einmal aufstellen und sich danach keine Sorgen mehr machen (wenn es sich um Ganzjahresmodelle handelt). Zweitens sind Rahmenpools wesentlich günstiger als der Bau eines festen Pools. Darüber hinaus verfügen moderne Modelle neben einem innovativen Filtersystem über viele zusätzliche ‚Extras‘ wie Rutschen, ein Hydromassagesystem, Beleuchtung, Ozonatoren für das Wasser und Heizungen.
Kundenrezensionen
Die meisten Käufer von Rahmenpools, die ihre Bewertungen auf den Websites der Hersteller und in speziellen Foren hinterlassen haben, heben die Ästhetik der Konstruktion, die Vielseitigkeit (geeignet für die ganze Familie), die Robustheit und Langlebigkeit hervor. Viele schätzen auch die Winterfestigkeit und die Tatsache, dass sie im Winter nicht abgebaut werden müssen.
Was die Filter betrifft, so sind sie bei allen großen und bekannten Herstellern im Lieferumfang enthalten, so dass der Kunde keine zusätzlichen Komponenten selbst auswählen muss. Heute gibt es auf dem Markt viele Modelle, die sich nicht nur in den Abmessungen, sondern auch im Preis unterscheiden. So kann man je nach Wunsch sowohl einen Premium-Pool als auch ein durchaus budgetfreundliches Modell finden.
Aufblasbare Pools werden am häufigsten für Kinder gekauft. Laut Kundenbewertungen locken die günstigen Preise und die große Auswahl an Farben und Größen. Kleine Modelle kann man sogar auf Reisen mitnehmen. Allerdings erkennen alle einhellig an, dass es sich um eine kurzfristige Lösung handelt, die nicht länger als 2-3 Saisons hält.




