1 € – und der Fensterbauer sagt, dass Kunststofffenster lange halten
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Heutzutage gibt es kaum noch Menschen, die sich keine Kunststofffenster einbauen ließen. Die Pflege ist mehr als einfach, und die Lebensdauer kann 30–50 Jahre betragen. Alles wäre gut, wenn alle Fensterbauer ausführlich erklären würden, was genau getan werden muss, damit die Teile der Fensterkonstruktion lange halten.

Schwachstellen von Kunststofffenstern
Man nimmt allgemein an, dass Kunststofffenster ein langlebiges Produkt sind. Leider ist das nicht der Fall. Die Fensterkonstruktion besteht aus vielen Elementen, und einige davon nutzen sich schnell ab.
- Gummidichtungen. Sie halten 5–10 Jahre. Die Polymereinlagen sorgen für eine dichte Abdichtung, verhindern das Eindringen von Staub und kalter Luft und dämpfen den Lärm von draußen. Mit der Zeit trocknen sie aufgrund von Temperatur- und Witterungsschwankungen aus, werden hart und bekommen Risse.
- Beschläge. Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 10 Jahre. Fensterbeschläge sind ein recht komplexer Mechanismus. Sie ermöglichen das Öffnen und Schließen des Fensters in verschiedenen Modi, den dichten Anschlag des Flügels am Rahmen, die regulierbare Lüftung usw. Bei jeder Handhabung des Fensters entsteht Reibung zwischen den Teilen. Je größer diese ist, desto schneller verschleißt der Mechanismus (er beginnt zu klemmen, wird locker). Zudem ist Metall an sich korrosionsanfällig.
Staub, Schmutz, ausgehärtetes Schmiermittel und aggressive Chemikalien verkürzen die Lebensdauer der Dichtungen und Beschläge erheblich. Ohne die richtige Pflege werden sie zwei- bis dreimal schneller unbrauchbar.
Zur Information: Der Austausch der Dichtungsgummis an einem kleinen Fenster kostet mindestens 7 €. Man kann sparen und die Gummis selbst wechseln. Aber es ist viel günstiger, einfach die Wartungsvorschriften einzuhalten.
Pflegehinweise
Beim Abschluss eines Vertrags für den Einbau von Kunststofffenstern unterschreiben viele die Unterlagen, ohne sie zu lesen. Dann legen sie sie in die hinterste Schublade und vergessen sie (im besten Fall). Dabei enthalten diese Dokumente wertvolle Informationen zur richtigen Pflege der Fensterkonstruktion und ihrer einzelnen Elemente:
Die Empfehlungen einzelner Hersteller können abweichen. In der Regel sind diese Unterschiede jedoch unbedeutend.
Die Pflege von Kunststofffenstern umfasst:
- Reinigung des Profils, des Glases, der Gummis und der Beschläge zweimal im Jahr.
- Reinigung des Wasserablaufs bei Verschmutzung.
- Schmierung der Beschläge ein- bis zweimal im Jahr.
- Schmierung der Dichtungsgummis ein- bis zweimal im Jahr.
Traditionell wird die Wartung im Frühjahr und Herbst durchgeführt (vor dem Eintreten der Kälte und unmittelbar danach).
Pflegemittel
Für die Pflege von Kunststofffenstern werden spezielle Mittel angeboten. In der Regel werden sie als Set verkauft:
- Reiniger für das Profil. Eine milde, nicht aggressive Zusammensetzung, die sich für die Reinigung von Kunststoff eignet.
- Öl für die Beschläge. Hochwertig gereinigtes Öl, das die Metallteile mit einem Schutzfilm umhüllt. Es reduziert die Reibung und beugt Korrosion vor.
- Gleitmittel für die Dichtungsgummis. Es besteht aus einer silikonbasierten Zusammensetzung. Es enthält Zusätze, die den Dichtungen Elastizität verleihen. Es beugt dem Austrocknen und Einreißen des Gummis vor. Es weist Staub ab.
Ein solches Set können Sie in den Geschäften von Unternehmen kaufen, die Kunststofffenster installieren. Die Preise dafür variieren zwischen 2 € und 10 €.
Beliebte und preiswerte Pflegemittel für Kunststofffenster:
- „Kosmetik für Fenster“ (3,20 €);
- „Panorama“ (2 €);
- Basic-Reinigungsset für Fenster und Türen von Cosmofen (2,50 €).
Pflegeset für 1 €
Wie man bei professionellen Mitteln sparen kann, weiß jeder Fensterbauer. Wenn das spezielle Pflegeset zu teuer ist, kann man Schmiermittel zu einem sehr günstigen Preis erwerben:
- Silikonöl PMS-200 (20 ml) – 0,75 €;
- Haushaltsschmieröl GAMMA MBS-125 (125 ml) – 0,25 €.
Das erste Mittel sollte zum Schmieren der Dichtungsgummis verwendet werden, das zweite für die Beschläge. Es ist wichtig, sie nicht zu verwechseln.
Für Beschläge und Dichtungen werden unterschiedliche Schmiermittel benötigt!
Wie schmiert man das Fenster richtig?
In den meisten Fällen wird die Pflege von Kunststofffenstern eigenhändig ohne Hinzuziehung von Fachleuten durchgeführt. Es ist sinnvoll, einen Fensterbauer zu rufen, wenn Probleme auftreten: Der Griff klemmt, kalte Luft dringt von außen ein usw.
Bevor Sie das Fenster schmieren, müssen Sie:
- Das Profil und die Isolierglasscheibe mit Seifenlauge waschen.
- Die Beschläge und Dichtungsgummis vom alten Schmiermittel reinigen. Am einfachsten geht das mit einer alten Zahnbürste und derselben Seifenlauge.
- Warten, bis die Teile vollständig getrocknet sind.
Das Schmiermittel wird auf Teile aufgetragen, die von altem Öl, Straßenschmutz und Staub gereinigt wurden.
Beschläge
So schmieren Sie die Beschläge zu Hause:
- Öffnen Sie den Fensterflügel in der Drehstellung.
- Geben Sie 1–2 Tropfen Schmiermittel auf die Rollen der Verschlusszapfen.
- Geben Sie jeweils einige Tropfen Öl auf alle im Bild markierten Öffnungen:
- Entfernen Sie die Plastikabdeckungen und behandeln Sie die Scharniere mit dem Schmiermittel.
- Schließen und öffnen Sie das Fenster mehrmals, damit sich das Öl auf den Teilen verteilt.
- Wischen Sie fettige Rückstände mit einem trockenen Tuch ab.
Dichtungsgummis
Anleitung zum Einfetten der Dichtungen von Kunststofffenstern:
- Tragen Sie eine kleine Menge Schmiermittel auf die Gummidichtungen auf.
- Verteilen Sie es mit einem fusselfreien Tuch über die gesamte Dichtung.
- Wischen Sie nach 30 Minuten überschüssiges Schmiermittel mit einem trockenen Tuch ab.
Fragen und Antworten
Womit darf und womit darf man die Beschläge nicht schmieren?
Erlaubt: Spezielle Pflegemittel für Kunststofffenster, Schmierstoffe für Nähmaschinen und Fahrräder, Haushaltsschmierstoffe (z.B. für Türscharniere). Nicht erlaubt: Pflanzenöle, Vaseline, bestimmte Automobil- und Waffenöle, kerosinhaltige Mittel, Säuren und Laugen.
Womit darf und womit darf man die Dichtungsgummis nicht schmieren?
Erlaubt: Spezielle Fensterpflegemittel, Silikonöle. Nicht erlaubt: Kosmetika, Vaseline, Pflanzen- oder Butter, lösungsmittel- oder alkoholhaltige Mittel.
Darf man Kunststofffenster mit WD-40 und Glycerin schmieren?
Ja, aber es ist nicht notwendig. Obwohl diese Mittel sicher sind, sind sie nicht sehr wirksam und lassen sich leicht von der Oberfläche abwischen.
Was beeinflusst noch die Lebensdauer eines Fensters?
Die Qualität der Komponenten und die Professionalität der Monteure. Damit Fenster lange halten, ist es wichtig sicherzustellen, dass das Unternehmen, das die Montagedienstleistungen erbringt, über alle erforderlichen Konformitätszertifikate verfügt. Bevorzugen Sie namhafte Hersteller wie REHAU, GLAS TROESCH, MACO usw. Versuchen Sie, einen Fensterbetrieb mit gutem Ruf zu wählen. Es ist besser, gleich in eine qualitativ hochwertige Konstruktion zu investieren, als zu sparen und alle paar Jahre eine stattliche Summe für Reparaturen zu zahlen.
Kunststofffenster sind eine Anschaffung für viele Jahre. Bei richtiger Pflege halten sie 30 oder sogar 50 Jahre. Das Hauptgeheimnis einer langen Lebensdauer ist die Schmierung. Sie sollte jährlich im Herbst und Frühling auf die Dichtungsgummis und Beschläge aufgetragen werden. Am besten kaufen Sie professionelle Pflegemittel. Wenn das Budget jedoch begrenzt ist, können Sie mit einem günstigen Set für 1 € auskommen. Wichtig ist, keine fragwürdigen Zusammensetzungen oder Hausrezepte zu verwenden. Wenn Sie z.B. gewöhnliches Pflanzenöl verwenden, erhalten Sie einen schmutzigen Gummi, der den gesamten Staub anzieht. Mittel mit Kerosin oder Alkohol können die Teile sogar beschädigen.







Vielen Dank für die Information. Es wäre toll, wenn Sie erklären würden, wie man die Fenster selbst veredeln kann. Mit welchen Mitteln und wie.
Nein. Das schaffe ich nicht. Obwohl ich oft darüber nachdenke. Die Fenster sind älter als 10 Jahre. Was verlangt ein Profi pro Fenster?