Aus welchen Materialien kann man selbst Aufbewahrungsboxen herstellen?
Interessant gestaltete Boxen helfen nicht nur, die Dinge in Ordnung zu halten, sondern sind auch ein attraktives Detail der Einrichtung. Selbst für diejenigen, die nicht gerne basteln oder es nicht gut können, ist es einfach, solche Boxen herzustellen, ganz zu schweigen von echten Bastlerinnen.

Eine Box selbst kleben
Der einfachste Weg, selbst einen Behälter für die Aufbewahrung herzustellen, ist, einen vorhandenen Karton zu bekleben. Dabei können die unterschiedlichsten Materialien verwendet werden.
- Übrig gebliebene Tapeten nach der Renovierung. Eine so gestaltete Box fällt kaum auf und nimmt somit selbst in kleinen Räumen visuell keinen Platz weg.
- Selbstklebende Dekorfolie. Dieses Material ist sehr einfach zu verwenden und bietet eine große Auswahl an Farben und Texturen, was es sehr beliebt macht. Ein großer Vorteil dieser Folie ist, dass Sie sie bei der Reinigung mit einem feuchten Tuch abwischen können, ohne dass die dekorative Beschichtung darunter leidet oder sich die Folie ablöst.
- Buntpapier oder Tonkarton. Sie helfen Ihnen, alle Fantasien zu verwirklichen und mit Ihren eigenen Händen eine einfache, ausdruckslose Box in ein helles und originelles Einrichtungselement zu verwandeln.
Wenn Sie keine Lust haben, mit Kleber zu hantieren, können Sie zum Aufkleben von Papier oder leichtem Stoff doppelseitiges Klebeband auf Stoff- oder Papierbasis verwenden.
Box aus alten Zeitschriften
Ein interessantes und originelles Material zur Gestaltung einer dekorativen Box sind alte Zeitschriften, genauer gesagt ihre einzelnen Blätter, die zu Röllchen gerollt werden. Je nach gewünschter Farbgebung können Sie schwarz-weiße oder im Gegenteil sehr bunte Seiten verwenden.
Damit die Röllchen gleich groß werden, wickeln Sie sie am besten um etwas herum – zum Beispiel um chinesische Essstäbchen oder Cocktailstrohhalme. Es ist nicht nötig, das Zeitschriftenblatt über die gesamte Länge zu verkleben, es reicht aus, dies auf den letzten paar Zentimetern zu tun. Am besten verwenden Sie einen Büroklebestift. Dichten Stoff hält er nicht gut, aber für Papier ist er hervorragend geeignet.
Als nächstes müssen Sie die Grundbox vorbereiten – wenn die Papierröllchen vertikal angeordnet werden, kleben Sie unten und oben je einen Streifen doppelseitiges Klebeband auf die Box. Wenn sie horizontal angeordnet werden, kleben Sie entsprechend an den Rändern jeder Seitenfläche. Dann werden die vorgerollten Röllchen vorsichtig auf die Box geklebt.
Es wäre interessant, wie Aufbewahrungsboxen aussehen, die mit verschiedenen Schnüren von Hand dekoriert werden. Stattdessen können auch Strickgarne, Stickgarne und alle ähnlichen farblich passenden Gegenstände verwendet werden. Natürlich hält der Faden, wenn er mit Kleber oder Klebeband befestigt wird, fester, aber selbst wenn er nur fest gewickelt und nur die Enden befestigt werden, passiert nichts Schlimmes.
Tipp
In Körben für schmutzige Wäsche müssen unbedingt Belüftungsöffnungen vorgesehen werden, sonst riecht die Wäsche unangenehm, selbst nachdem sie nur wenige Tage in einer solchen Box gelegen hat.
Box für Heimtextilien
Für die Aufbewahrung von Handtüchern, Bettwäsche und ähnlichen Dingen kann man eine Stoffbox selbst nähen. Damit die Seitenwände gut ihre Form behalten, werden beliebige feste Gegenstände, sogar einfache Pappe, eingenäht. Die ideale Lösung ist jedoch eine Plastikstramin, die in jedem Handarbeitsgeschäft erhältlich ist. Durch die Löcher lässt sie Luft durch, und aufgrund des Materials wird sie bei versehentlicher Nässe nicht beschädigt; sie kann bei Bedarf sogar gewaschen werden. Dieser Kunststoff lässt sich leicht mit einer normalen Schere schneiden und wird normalerweise in Rechteck- oder Kreisform angeboten. Demnach kann die Stramin für eine Box absolut jeder Form verwendet werden.
An den Kanten der Box wird, damit sie durch ständigen Gebrauch nicht ausfransen, eine Einfassung aus dunklem, festem Material angebracht.
Die Box mit Stoff beziehen
Zum Bekleben ist es wichtig, eine ausreichend dichte und stabile Box zu wählen, denn dünne Wände halten nicht einmal den Stoff und die Dekorationselemente aus, geschweige denn den Inhalt mit schweren Gegenständen wie Büchern.
Da der Stoff nicht von der Box entfernt werden kann, um ihn zu waschen oder zu bügeln, ist es besser, robuste, unempfindliche Materialien mit zumindest einem geringen Anteil an Synthetikfasern zu wählen, damit sie nicht knittern. Vor dem Aufkleben des Stoffes muss er gewaschen und gebügelt werden. Bei dünnem Material kann man es, damit es dichter wird und die Form besser hält, stärken oder gelatinieren. Dünner Stoff lässt sich hervorragend mit doppelseitigem Klebeband befestigen, während dichterer und schwerer Stoff besser mit Kleber fixiert wird.
Beim Zuschneiden des Stoffes von Hand müssen auf jeder Seite mindestens 2-3 cm Nahtzugabe gelassen werden.
Nützliche Hinweise
Wenn bei der Herstellung der Box von Hand kein schnell trocknender Kleber verwendet wurde, sondern ähnliche PVA-haltige Zusammensetzungen, muss man ihnen Zeit zum Trocknen geben und die Box erst dann belasten. Dafür werden mindestens 24 Stunden benötigt.
Zur Aufbewahrung verschiedener kleiner Gegenstände wie Modeschmuck können die Schubladen in Fächer unterteilt werden. Dafür benötigt man lange Streifen aus Karton. In jeden Streifen wird in einem bestimmten Abstand, der der Fachgröße entspricht, ein Einschnitt bis zur halben Breite gemacht, dann werden alle Streifen in die entstandenen Nuten eingefügt. Dieses Gitter aus Trennwänden muss nicht einmal extra an den Wänden befestigt werden; es hält von selbst ausreichend fest.




Häufig werden Waren aus Online-Shops in Kartons verpackt. Normalerweise sind die Kartons von guter Qualität, und es ist schade, sie wegzuwerfen. Dank dieses Artikels weiß ich jetzt, was ich damit machen kann. Ich werde sie dekorieren und darin allerlei Kleinkram aufbewahren.