Welche medizinischen Brillen schützen vor dem Virus?
Während der Pandemie sind Schutzbrillen gegen Viren ein ebenso notwendiger Bestandteil der „Ausrüstung“ wie Maske und Handschuhe. Es ist wichtig zu bedenken, dass sie medizinisch und nicht nur schützend sein müssen – Brillen, die für kleine Holzsplitter beim Holzhacken oder für Funken beim Schweißen ausgelegt sind, bieten nicht den gewünschten Effekt. Wir erklären, wie Sie das richtige Accessoire im Geschäft auswählen oder selbst herstellen können.

Welche Arten von Schutzbrillen gegen Viren gibt es?
Bei Ärzten war und ist der Gesichtsschutz das beliebteste Schutzmittel. Diese Art von Brille bedeckt das gesamte Gesicht und verhindert, dass Aerosoltröpfchen, die beim Husten und Niesen freigesetzt werden, in die Augen und Atemwege gelangen.
Wie wir sehen, hat der Gesichtsschutz nur einen Nachteil, der jedoch erheblich ist. Aus diesem Grund wird er nur in Kombination mit einer medizinischen Maske oder einem Atemschutzgerät getragen.
Häufig sind andere Brillentypen im Handel erhältlich – sie haben eine für uns vertrautere Form. Bei der Auswahl eines solchen Modells ist es jedoch wichtig, auf die Gläser zu achten – sie müssen eng am Gesicht anliegen. Andernfalls geht die antivirale Wirkung verloren.
Es gibt auch Schutzmittel in Form von Masken, die aus einem Luftschlauch und einem Helm mit Glasschirm bestehen. Ein solches Produkt kann als Atemschutzmaske mit Brille bezeichnet werden. Es schützt zu 98–99 % vor dem Coronavirus und kann mehrfach verwendet werden, sieht jedoch sehr futuristisch aus.
Worin unterscheiden sich Schutzbrillen?
Originale medizinische Brillen werden nur von wenigen Unternehmen weltweit hergestellt. Daher sind billige Nachahmungen von Aliexpress weit verbreitet – sie haben in der Regel kein Zertifikat, das die Sicherheit bestätigt.
Der erste Unterschied, der sofort ins Auge fällt, ist die Farbe der Gläser. Sie kann sein:
- transparent;
- grau;
- gelb;
- bronze;
- verspiegelt.
Allerdings hat die Farbe des Produkts nur geringe Auswirkungen auf seine Schutzeigenschaften. Ebenso verhält es sich mit der Fähigkeit, Licht durchzulassen.
Ein weiterer Unterschied liegt im Material der Bügel. Dieses kann aus hartem Kunststoff oder einem eher gummiähnlichen Material bestehen. Die zweite Variante erleichtert das Tragen solcher Brillen.
Wie wählen Sie die besten Brillen gegen das Coronavirus aus?
Zunächst muss die richtige Größe gewählt werden. Einige Unternehmen stellen unterschiedliche Brillen für Frauen und Männer her, andere bringen Modelle mit universellen Parametern auf den Markt.
Wenn die Größe bestimmt ist, sollten Sie sich mit den technischen Eigenschaften vertraut machen:
- Optische Klasse: Je höher, desto besser ist die Sicht bei längerem Tragen. Ideal ist Klasse 1.
- Entspiegelungseffekt: Dadurch ermüden die Augen weniger.
- Verstellbare Bügel: Ermöglichen eine Anpassung der Brille an Gesichter jeder Form und Größe.
- Antibeschlagbeschichtung: Verhindert das Beschlagen der Gläser.
- Kratzfeste Beschichtung: Garant für die Langlebigkeit des Produkts.
- Möglichkeit zur Neigungseinstellung der Gläser: Notwendig für effizientes Arbeiten.
Jegliche Schutzbrillen gegen Viren können über normalen Brillen mit Dioptrien getragen werden.
Kann man Schutzbrillen selbst herstellen?
Der Kauf einer Schutzbrille für die Augen ist nicht zwingend erforderlich. Sie kann durchaus zu Hause selbst gebastelt werden. Alles, was Sie brauchen, ist eine durchsichtige Wasserflasche, ein Cuttermesser, eine Schere, ein Locher und ein Gummiband. Eine zwingende Voraussetzung für die Flasche ist, dass sie im mittleren Teil glatt ist, ohne jegliche erhabene oder vertiefte Muster.
Arbeitsschritte:
- Legen Sie die Flasche auf den Tisch, entfernen Sie das Etikett und schneiden Sie sie mit dem Cuttermesser auf der rechten und linken Seite ein.
- Schneiden Sie die Flasche mit der Schere entlang paralleler Linien auf.
- Runden Sie die Kanten des erhaltenen Zuschnitts mit der Schere ab.
- Machen Sie mit dem Locher mehrere Löcher an den Rändern.
- Fädeln Sie das Gummiband durch die seitlichen Löcher und befestigen Sie es.
Diese Brille sitzt recht eng und beeinträchtigt die Sicht nicht, jedoch sollte sie mit Vorsicht verwendet werden.
PET-Flaschen sind nicht dafür ausgelegt, durch sie hindurch die Umgebung zu betrachten; sie brechen das Licht nicht so, wie es sein sollte. Bei der ersten Gelegenheit sollten Sie eine echte medizinische Brille erwerben.
Spezielle Brillen, die eng am Gesicht anliegen und keine Luft eindringen lassen, schützen nicht weniger wirksam vor dem Coronavirus als eine Maske. Sie verhindern, dass Viruspartikel auf die Augenschleimhaut gelangen und in den Körper eindringen. Daher ist ein solches Accessoire bei Besuchen von Kliniken, Supermärkten und anderen Orten mit Menschenansammlungen unverzichtbar. Allerdings ist der Kauf nicht zwingend erforderlich – sie kann in wenigen Minuten selbst angefertigt werden.





