Wo Konserven lagern, wenn kein Keller vorhanden ist?
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Eingelegtes und Eingekochtes, das von einer fürsorglichen Hausfrau während der Reifezeit von Obst und Gemüse zubereitet wird, bereichert den Winter-Speiseplan, füllt die Vitaminreserven des Körpers auf und erinnert an den Sommer. In einem Einfamilienhaus lagert man Eingemachtes am besten im Keller oder im Heizungsraum. In einer kleinen Wohnung dagegen ist die Lagerung von Vorräten oft mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Denn die Gläser müssen an einem kühlen, dunklen Ort stehen und zudem mit ihrem bunten Aussehen die Einrichtung nicht beeinträchtigen.

Keller
Ein im Garten oder im Haus ausgehobener Keller ist der optimale Ort für die Lagerung von Vorräten, da es hier immer gleichmäßig kühl und dunkel ist. In einem guten Keller steigt die Lufttemperatur selbst im Sommer nicht über +10 °C, sodass Gläser mit Kompott und eingelegtem Gemüse zwei Jahre und Marmelade sogar noch länger haltbar sind.
Normalerweise haben Besitzer von unterirdischen Lagerräumen nur ein Problem mit den Gläsern – die Treppe hinunterzusteigen und das gewünschte Glas zu holen. Auch dieses Problem lässt sich jedoch leicht lösen, wenn man den Keller mit Regalen oder praktischen Schubladen ausstattet.
Keller
Wintervorräte können nur dann im Keller gelagert werden, wenn es dort nicht zu feucht ist und die Lufttemperatur +15 °C nicht übersteigt. Andernfalls verdirbt der Inhalt der Gläser und die Metalldeckel rosten schnell.
In modernen Häusern wird der Kellerraum, der für die Lagerung von Wintervorräten vorgesehen ist, oft mit einer Split-Klimaanlage ausgestattet. Dies ist zwar nicht gerade eine billige Angelegenheit, aber die Lagerbedingungen werden hier auf das Grad genau eingehalten, und die Nutzung eines solchen Lagerraums ist sehr bequem.
Wo Eingemachtes in der Wohnung lagern?
Diejenigen, die keinen Keller, keinen Gewölbekeller und keine anderen Räume dieser Art haben, können die folgenden Möglichkeiten zur Aufbewahrung von Eingemachtes in der Wohnung in Betracht ziehen.
Balkon
Ein verglaster Balkon oder eine Loggia sind ein ausgezeichneter Ort für die Aufbewahrung von Vorräten. Hauptsache, die Temperatur auf dem Balkon fällt im Winter nicht unter null Grad, sonst gefriert das gesamte Eingemachte und verliert seinen Geschmack. Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Gläser nicht dem Licht, insbesondere der Sonne, ausgesetzt sind. Die Vorräte sollten besser in einem Einbauschrank verstaut oder in Kartons verpackt und mit einem dichten Material abgedeckt werden.
Nische unter dem Küchenfenster
In vielen alten Häusern gibt es sogenannte Chruschtschow-Kühlschränke. Dabei handelt es sich um eine spezielle Nische unter dem Fenster in der Küche, in der die Lufttemperatur niedriger ist als in der Wohnung. Dieser Effekt wird durch eine Verringerung der Dicke der Außenwand erzielt. Ein eingebauter Kühlschrank unter dem Fenster ist eine ideale Lösung zur Aufbewahrung von Eingemachtem in einer kleinen Wohnung.
Hochebene
Zur Aufbewahrung von Einmachgläsern kann man die Hochebene nutzen – ein Regal über der Eingangstür. Der Hauptnachteil dieser Methode ist die schlechte Erreichbarkeit. Ohne eine Trittleiter wird es kaum gelingen, das gewünschte Glas zu erreichen.
Einbauschrank
Ein Einbauschrank sollte am besten an einem Ort angebracht werden, der nicht zu warm ist, zum Beispiel im Flur. Dieses Möbelstück nimmt nur sehr wenig Platz in Anspruch, ermöglicht es jedoch, alle Vorräte und die freigewordenen Gläser darin zu verstecken.
Auf Regalen
Gläser mit Marmeladen und eingelegtem Gemüse können auf den Regalen in der Küchenzeile aufgestellt werden. Wichtig ist, Schubladen in der Nähe des Backofens nicht zu verwenden, da die Lufttemperatur dort während des Kochens stark ansteigt.
Vorräte können auch auf offenen Regalen gelagert werden. Um zu verhindern, dass die bunten Gläser die Einrichtung stören, werden sie in schönes Geschenkpapier eingewickelt. So dekorierte eingelegte Sachen verschönern die Küche und machen den Raum gemütlicher.





