Ein Dönerverkäufer verrät das Geheimnis, welche Gewürze und Würzmischungen man am besten für Döner verwendet

Döner erfreut sich großer Beliebtheit bei Liebhabern von Fast Food. Scharf gewürztes Gemüse in Kombination mit Fleisch, eingewickelt in Fladenbrot und mit Sauce beträufelt, stillt schnell den Hunger. Da der Straßenkauf jedoch nicht immer unbedenklich ist, bereiten viele den Snack zu Hause zu. Die Gewürze für den Döner werden je nach Geschmack ausgewählt.

Die beliebtesten Gewürze und Würzmischungen für Döner

Es gibt keine strengen Vorschriften für Gewürze und Saucen für den hausgemachten Döner. Jeder fügt die Gewürze nach seinen eigenen kulinarischen Vorlieben hinzu. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass das Gericht zur orientalischen Küche gehört, weshalb man besser Gewürze mit entsprechendem orientalischem Charakter wählen sollte.

Dürüm

Pfeffer

Als Hauptzutat wird immer schwarzer Pfeffer verwendet. Dieses Gewürz gilt im Döner als unverzichtbar. Meistens wird er gemahlen hinzugefügt, wobei grob gemahlener Pfeffer bevorzugt wird. Er wird mit dem Fleisch gebraten und zusätzlich in die fertige Sauce gegeben.

Schwarzer Pfeffer

Liebhaber von pikanten Schärfen können mit rotem Pfeffer würzen. Hauptsächlich werden Chili- oder Cayennepfeffer verwendet. Viele bevorzugen Paprika, dieses Gewürz verleiht dem fertigen Snack eine süßlich-pfeffrige Note.

Koriander

Ein weiteres Gewürz, das perfekt mit gebratenen Fleischstücken und Gemüse harmoniert, daher wird es aktiv als eine der Komponenten des Döners verwendet. Koriandersamen können mit dem Fleisch gebraten werden, oder sie werden gemahlen und mit den anderen Saucenbestandteilen vermischt.

Koriander

Würzige Kräuter

Ein sehr leckerer Döner entsteht, wenn als Gewürze aromatische Kräuter verwendet werden. Beliebt sind:

  • Majoran;
  • Oregano;
  • Thymian;
  • Basilikum;
  • Rosmarin.

Die Gewürze werden sowohl getrocknet als auch frisch hinzugefügt. Man kann auch Kräuter aus dem Garten verwenden, wie Petersilie und Dill, sie verleihen dem Snack Frische und Würze.

Würzige Kräuter

Senf

Bei der Herstellung von hausgemachtem Döner wird häufig Senf verwendet, er hat einen pikanten Geschmack und ein angenehm würziges Aroma. Viel mehr Aroma und Geschmack steckt in den Samen, daher empfehlen Köche, diese in den Döner zu geben. Am besten kombiniert man die Zutat mit der Sauce, und zwar im Ganzen, ohne sie vorher zu zerkleinern.

Senf

Knoblauch

Diese Zutat gilt als die verbreitetste; selten trifft man den allseits beliebten Döner an, in dessen Zusammensetzung Knoblauch fehlen würde. Die Zutat wird beim Braten des Fleisches sowie bei der Zubereitung der Sauce hinzugefügt.

Er wird sowohl getrocknet in Pulverform als auch frisch verwendet. In der zweiten Variante wird der Knoblauch mit Salz verrieben und anschließend durch eine spezielle Knoblauchpresse gegeben oder im Mixer verarbeitet.

Knoblauch

Kreuzkümmel

Ein besonderer Geschmack und ein unvergleichliches Aroma werden dem Döner verliehen, wenn er mit Kreuzkümmel gewürzt wird. Dieses Gewürz ist im Osten und bei den Menschen in Zentralasien weit verbreitet. Es sollte in Maßen hinzugefügt werden, da ein Überschuss den Snack grundlegend verderben kann. Am besten gibt man etwas von dem Gewürz direkt in die Sauce.

Kreuzkümmel

Wie man fertige Gewürzmischungen für Döner selbst herstellt

Viele Dönerliebhaber greifen gerne zu fertigen Mischungen für den Snack. Auf dem Markt gibt es verschiedene Zusammensetzungen, wie „Natruli“, „Knorr“ oder „Standard-Qualität“. Es ist jedoch viel sparsamer, die Gewürze selbst zuzubereiten. Zudem kann man so die Menge der einzelnen Gewürze kontrollieren.

Universelles Gewürz

Eine der beliebtesten Mischungen, die von den meisten Hausfrauen verwendet wird. Für die Zubereitung werden Zutaten benötigt, die in jedem Lebensmittelgeschäft erhältlich sind:

  • 10 g Paprikapulver;
  • 10 g getrockneter Knoblauch;
  • 10 g getrockneter Dill;
  • 10 g Curry;
  • 5 g Koriander;
  • 5 g scharfe Chilischoten;
  • 1 TL Zucker;
  • 1 Teelöffel Salz;
  • 3 Körner schwarzen Pfeffer.

Universelles Gewürz

Die Mischung wird wie folgt zubereitet:

  1. Pfefferkörner, Paprikapulver und Koriander in einem Mörser vermengen und zu einem Pulver zerstoßen. Zum Mahlen kann eine Kaffeemühle oder eine spezielle Gewürzmühle verwendet werden.
  2. Alle vorbereiteten Gewürze vermischen, mit Zucker bestreuen, salzen und gut umrühren.

Bei der Zubereitung des Döners wird die Gewürzmischung mit Kefir vermischt, auf 100 g des Sauermilchprodukts kommt 1 TL Gewürze.

Würzmischung

Im Osten bevorzugt man einen schärferen Döner. Die östlichen Bewohner sind der Meinung, dass gerade scharfe Gewürze die beste Kombination mit Fleisch ergeben. Für die Zubereitung benötigt man:

  • 0,2 ml leichte Mayonnaise;
  • 5 g Paprikapulver;
  • 5 g Curry;
  • 5 g gemahlener roter Pfeffer;
  • 3 g getrockneter Knoblauch;
  • 1 TL getrocknete Kräuter;
  • ½ TL Salz;
  • 1 TL Zucker.

Würzmischung

Damit die Mischung gleichmäßig wird, sollten die Zutaten in einem Mixer verarbeitet werden. Das Dönergewürz sollte in der Textur einer Paste ähneln. Zum Schluss die Masse nach eigenem Geschmack süßen und salzen.

Diätvariante

Wer besonders scharfe Gewürze nicht so sehr mag, kann weniger scharfe Komponenten hinzufügen, zum Beispiel Senf oder Koriander verwenden. Eine Mischung für das Dönerdressing kann aus folgenden Zutaten zubereitet werden:

  • 200 ml Kefir, kann durch Joghurt ersetzt werden;
  • 15 g Senf; 1 TL Zitronensaft;
  • ½ TL gemahlener Koriander;
  • 1,5 TL gemahlene Gewürzkräuter, man kann eine Mischung aus Petersilie, Oregano und Basilikum hinzufügen;
  • 1 TL Zucker;
  • Salz nach Geschmack.

Die Zubereitung des Dönergewürzes ist sehr einfach. Alle Zutaten müssen miteinander vermischt und in einem Mixer zu einer gleichmäßigen Masse verarbeitet werden. Der fertige Döner ist mäßig scharf und pikant.

Dönergewürz

Dönerrezepte mit Gewürzen

Der Döner wird nach dem gleichen Prinzip zubereitet, aber die Zutaten variieren. Jeder verwendet die Produkte, die ihm am besten gefallen. Dies betrifft auch die Gewürze: Die einen mögen den Snack lieber scharf, andere bevorzugen einen pikanteren und würzigeren Geschmack.

Klassisches Rezept

Für die Zubereitung von Schawarma nach klassischem Rezept wird ein Standardsatz an Zutaten verwendet:

  • 1 armenischer Lavash;
  • 1 mittelgroße Tomate; ½ Gurke;
  • 100 g geschnittener Kohl;
  • 1 EL Mayonnaise;
  • 1 EL Sauerrahm;
  • 1 EL fettarmer Joghurt;
  • ½ TL Koriander;
  • ½ TL Kräutermischung;
  • 2 Zehen Knoblauch;
  • 150 g Hähnchenfleisch (am besten Schenkel);
  • 2 Esslöffel Pflanzenöl;
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack.

Klassische Schawarma

Die Zusammenstellung des Snacks erfolgt nach Anleitung:

  1. Hähnchenschenkel nehmen, waschen und in Stücke schneiden. In Öl braten, bis sie gar sind, dabei nicht vergessen, sie vorher zu salzen und zu pfeffern.
  2. Die vorbereiteten Gemüse waschen, in Streifen schneiden, Tomate schälen, Saft und Kerne entfernen, in Halbringe schneiden.
  3. Soße aus den flüssigen Zutaten zubereiten, die durch eine Presse gedrückten Knoblauchzehen zur Mischung geben. Gewürze hinzufügen, alles glatt rühren.
  4. Lavash ausbreiten, mit Dressing bestreichen, die restlichen Zutaten darauflegen, erneut mit Soße beträufeln. Zu einem Umschlag falten.

Das Halbfertigprodukt in einer Pfanne ohne Öl von beiden Seiten anbraten.

Mit Rindfleisch

Eine weitere Variante der Schawarma-Zubereitung. Dafür ist folgende Zutatenliste vorzubereiten:

  • 2 dünne Lavash;
  • 150 g Weißkohl;
  • 0,2 kg Rindfleisch;
  • 1 Gurke;
  • 2 Tomaten;
  • ½ Paprika;
  • ½ Zwiebel;
  • 1 EL Sojasoße;
  • 2,5 EL Mayonnaise;
  • 1 EL Ketchup;
  • 2 Knoblauchzehen;
  • 1 TL Chmeli-Suneli;
  • 1 TL gemahlene Koriandersamen;
  • 1 TL Zucker.

Rindfleisch-Schawarma

Schrittweise Zubereitung von hausgemachter Schawarma:

  1. Die Zubereitung beginnt mit der Soße: Mayonnaise und Ketchup vermischen, Gewürze mit zerdrücktem Knoblauch hinzufügen. Alles verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  2. Der Kohl wird gehobelt, dann wird der Schnitt gesalzen und mit den Händen „geknetet“. Gurken und Paprika in Streifen schneiden, Tomaten in Ringe.
  3. Das Fleisch wird in wenig Öl gar gebraten. Zu den Stücken werden gehobelte Zwiebelhalbringe gegeben.
  4. Sojasoße und Zucker werden zum Fleisch gegossen. Sobald die Karamellisierung beginnt, wird die Masse gesalzen, umgerührt und vom Herd genommen.

Es bleibt, die Schawarma zusammenzustellen, dabei nicht vergessen, alles gut mit Soße zu bestreichen. Dann in einer trockenen Pfanne von beiden Seiten anbraten und schon kann mit der Verkostung des Snacks begonnen werden.

Fischvariante

Einige bevorzugen keine Fleisch-Schawarma, sondern Fisch-Schawarma. Genau für solche Personen kann man das Rezept auf Lachs-Basis verwenden. Obwohl jeder rote Fisch als Zutat geeignet ist, da er sehr zartes und saftiges Fleisch hat.

Fisch-Schawarma

Es gibt mehrere Zubereitungsvarianten: Die erste verwendet ein leicht gesalzenes Produkt pur, die zweite sieht ein Vorbraten des Fleisches in erhitztem Öl vor.

Das Rezept umfasst folgende Bestandteile:

  • 0,5 kg Lachs;
  • 1 Esslöffel Olivenöl;
  • ½ Zwiebel;
  • 1 frische Gurke;
  • je 3 Zweige Dill und Koriander;
  • 2 Stück armenischer Lavash;
  • 3 g Curry;
  • 3 g gemahlene Muskatnuss;
  • je eine Prise roter und schwarzer Pfeffer;
  • 1 TL Zucker;
  • 6 EL weißer Joghurt;
  • 1,5 Esslöffel Zitronensaft.

Fisch-Schawarma wird wie folgt zubereitet:

  • Der Lachs wird in mehrere gleich große Stücke geteilt, die Haut bleibt dran.
  • Salz und Pfeffer werden gemischt, und die Fischstücke werden mit dieser Mischung eingerieben. Dann werden sie mit Zitronensaft und Öl beträufelt. Anschließend werden die Stücke goldbraun gebraten, bis sie eine knusprige Kruste haben. Im Durchschnitt brät der Lachs etwa 10 Minuten.
  • Das Grün wird gewaschen und nach Belieben zerkleinert – entweder geschnitten, gezupft oder im Mixer püriert. Zu den Kräutern werden die Gewürze und der Joghurt gegeben und alles gut verrührt.
  • Die Gurke wird in dünne Streifen geschnitten, die Zwiebel in halbe Ringe. Die Zutaten werden vermischt, dann gesalzen, gepfeffert und mit Zucker bestreut. Das Gemüse wird zum Marinieren beiseitegestellt, in der Regel reichen dreißig Minuten.
  • Die Fladenbrote werden mit der vorbereiteten würzigen Sauce bestrichen, darauf werden das Gemüse und dann die Fischstücke gelegt, und schließlich wird das Joghurt-Dressing darüber gegeben.

Auf traditionelle Weise wird das Schawarma eingewickelt und ohne Zugabe von Pflanzenöl oder Fett gebraten. Am besten eignet sich dafür eine Grillpfanne. Danach kann es serviert werden – der Duft der frisch zubereiteten Vorspeise weckt sofort den Appetit.

Seit langem nimmt Schawarma eine führende Position unter den schnellen Straßengerichten ein. Das ist nicht verwunderlich, denn es ist einfach zuzubereiten, lecker, saftig und sättigend. Es gibt viele Rezepte für Schawarma, und mit Gewürzen und Kräutern kann man seinen eigenen Geschmack kreieren.

Kommentar hinterlassen

Reinigung

Flecken

Aufbewahrung