Wozu man Leinsamen hinzufügen kann und was Leckeres man daraus zubereiten kann

Heutzutage ist es sehr beliebt, Leinsamen zu verschiedenen Gerichten hinzuzufügen. Ein gesunder Lebensstil ist in Mode, und eine ausgewogene und vollwertige Ernährung ist ohne dieses Produkt kaum vorstellbar. Aber man sollte diese Körner nicht regelmäßig in großen Mengen konsumieren, da sie neben dem Nutzen auch dem Körper schaden können.

Wohin wird Sellerie hinzugefügt?

Leinsamen sind fast immer in vegetarischen Diäten enthalten, da sie eine Quelle der für den Menschen benötigten Fettsäuren, Proteine, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien sind.

Leinsamen

Leinsamen haben eine feste Schale, die im Verdauungstrakt nicht zerstört wird, daher werden sie ohne Vorbehandlung kaum aufgenommen. Zunächst werden sie einer Wärmebehandlung mit warmem Wasser bei einer Temperatur von nicht mehr als 40 °C unterzogen.

Wozu man Samen in der Küche hinzufügt:

  • Nusschips, Backwaren, Kekse;
  • Salate;
  • Füllstoff für Sauermilchprodukte;
  • frittierte Gerichte aus Fisch und Fleisch (als Panade);
  • Cocktail (es wird Leinöl verwendet);
  • Gewürz für gekochtes Gemüse;
  • Einlage für Brühe;
  • Herstellung von zähen Süßwaren mit Honig;
  • Brei;
  • für Fruchtgetränke;
  • Soßen (als Verdickungsmittel).

Was man zubereiten kann und womit man es isst

Lein hat viele nützliche Eigenschaften:

  1. Es ist ein hervorragendes Verdickungsmittel – dadurch behalten Frikadellen ihre Struktur gut, und Suppen werden viel dicker. Dazu müssen die gemahlenen Körner mit Wasser vermischt und in das kochende Gericht gegeben werden.
  2. Die Samen können die klassische Panade aus Semmelbröseln, Ei und Mehl perfekt ersetzen, die den Kaloriengehalt stark erhöht und das Fett aufnimmt, in dem das Gericht gebraten wurde. Das Schnitzel muss man nur in Ei wälzen und dann in Leinsamen.
  3. Aufgrund des milden Geschmacks sind geröstete Samen eine interessante Streuung für verschiedene Salate, Brotaufstriche, Quark. Auch werden die Samen gleichzeitig mit Salz und Sesam gemahlen, so erhält man ein Gewürz für Spaghetti oder auf dem Grill gebratenes Gemüse.
  4. Mit einem Teelöffel gemahlener Körner reichert man die Zusammensetzung jedes Fruchtsmoothies an.

Zusammensetzung

Im Lein befinden sich drei Arten der wertvollsten gesättigten Fettsäuren (Omega-3, -6 und -9). In der Konzentration von Omega-3 übertrifft es Fischöl um das Dreifache. Auch Leinsamen sind eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe, und aufgrund des erhöhten Gehalts an Polysacchariden wirkt Lein umhüllend auf den Magen.

Leinsamen

Dies ist eine hervorragende Quelle für Vitamin F, das aktiv am Cholesterinstoffwechsel beteiligt ist. Die Vitamine A und E wirken sich positiv auf die Haut aus, weshalb Leinsamen in vielen kosmetischen Produkten Verwendung findet.

Geruch und Geschmack

Leinsamen schmecken ähnlich wie Sesam. Es gibt sie in zwei Varianten – goldene und dunkelbraune. Der Hauptunterschied: Die dunkelbraunen schmecken leicht bitter, während die goldenen einen etwas milderen Geschmack haben.

Leinsamen haben kein stark ausgeprägtes Aroma – nur einen leichten, angenehmen Geruch.

Wie man qualitativ hochwertige Leinsamen auswählt

Beim Kauf von Leinsamen sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Verpackung – sie muss absolut trocken sein, ohne jegliche Anzeichen von Feuchtigkeit;
  • Haltbarkeitsdatum – die Leinsamen sollten möglichst frisch sein.

Wenn Sie die Samen im Supermarkt bei Raumtemperatur kaufen, empfiehlt es sich, nur vakuumverpackte Ware zu wählen.

Wo und wie lagern?

Für ganze Samen eignet sich die Aufbewahrung in Beuteln aus natürlichem, dichtem Material, das eine normale Luftzirkulation des Produkts gewährleistet.

Die Haltbarkeit von Samen in Beuteln beträgt maximal 12 Monate. Dafür benötigen die Samen jedoch einen Ort ohne sehr starke Beleuchtung und kühle Luft. Luftdicht verpackte ganze Samen sind unter kühlen Bedingungen bis zu 24 Monate haltbar.

Aufbewahrung von Leinsamen

In einem vor Sonnenlicht geschützten und kühlen Raum beträgt die Haltbarkeit der Samen nach dem Öffnen der Verpackung maximal 1 Monat. Im Kühlschrank erhöht sich die Aufbewahrungsdauer auf bis zu 6 Monate, danach oxidieren die Samen.

Wie dem auch sei, nach dem Öffnen der Verpackung sollten die Samen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zur Sicherheit empfiehlt es sich, sie in einen luftdichten Plastikbehälter umzufüllen.

TOP-5 der beliebtesten Rezepte mit Leinsamen

Leinsamen sind ein gesundes Lebensmittel, das sich positiv auf das Verdauungs- und Immunsystem auswirkt. Es gibt zahlreiche Rezepte mit Leinsamen, aber einige sind besonders beliebt.

Kürbis-Smoothie

Zutaten:

  • Mandelmilch – 150 ml;
  • Kürbis – 350 Gramm;
  • Honig – 3 TL;
  • Leinsamen – 2 TL

Zubereitung:

  1. Das Kürbisfleisch wird in dünne Stücke geschnitten und eine halbe Stunde im Backofen gebacken.
  2. 250 g des zubereiteten Kürbisses müssen in noch kleinere Stücke geschnitten und im Mixer mit Leinsamen, Honig und Mandelmilch vermischt werden.

Kürbis-Smoothie

Haferflocken mit Erdnussbutter und Leinsamen

Zutaten:

  • Leinsamen – 50 g;
  • Haferflocken – 3 EL;
  • Erdnussbutter – 4 TL;
  • Wasser – 6 EL;
  • Kokosblütenzucker – 4 TL;
  • Bananen – 3 Stück;
  • Salz, Kokoschips, Vanillin, Blaubeeren – nach Belieben.

Zubereitung:

  1. Die Haferflocken und Leinsamen werden mit Wasser übergossen und zum Kochen gebracht.
  2. Salz, Erdnussbutter, Vanillin und Zucker werden hinzugefügt; alles wird eine halbe Stunde lang gekocht, bis die Flocken gar sind.
  3. Der Haferbrei wird in eine tiefe Schüssel gegeben und mit Kokoschips, Blaubeeren und Banane dekoriert.

Haferflocken mit Erdnussbutter und Leinsamen

Vegane Brötchen mit Banane und Leinsamen

Zutaten:

  • Leinsamen – 3 EL;
  • Bananen – 3 Stück;
  • Mehl – 400 g;
  • Öl – 3 EL;
  • Haferflocken – 2 EL;
  • Backpulver – 3 TL;
  • Nussbrösel – 50 g;
  • Wasser – 4 EL;
  • Salz – die Spitze eines Messers.

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Samen in 4 Esslöffel kochendem Wasser einweichen, damit sie Schleim abgeben.
  3. Die Bananen pürieren. Das Öl und anschließend den Leinsamenbrei hinzufügen.
  4. Die trockenen Zutaten separat vermischen: Flocken, Mehl, Nüsse, Salz, Pulver.
  5. Das Bananenpüree zur Mehlmischung geben. Den Teig kneten. Die Konsistenz sollte so sein, dass man Brötchen formen kann.
  6. Ein Backblech mit Pergamentpapier auslegen, das mit Öl bestrichen ist. Die Brötchen darauf setzen.
  7. Eine halbe Stunde backen.

Brötchen mit Leinsamen

Roggen-Pfannkuchen mit gebackenem Gemüse

Zutaten:

  • Weizen- und Roggenmehl – je 0,5 Tassen;
  • Olivenöl – 5 Esslöffel;
  • Leinsamen – 4 Esslöffel;
  • Auberginen – 2 Stück;
  • Wasser – 400 ml;
  • Paprika – 2 Stück;
  • Champignons – 250 g;
  • Knoblauch – 3 Zehen;
  • Zwiebeln – 2 Stück;
  • Mozzarella – 150 g;
  • Petersilie – 50 g;
  • Parmesan – 150 g;
  • Meersalz, gemahlener Pfeffer – nach Belieben.

Zubereitung:

  1. Leinsamen mahlen und 1 Tasse Wasser hinzufügen. Eine halbe Stunde ziehen lassen.
  2. Zum Mehl Salz, Öl, die Leinsamenmischung und Pfeffer geben. Alles verrühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  3. Goldbraune Pfannkuchen backen.
  4. Das Gemüse waschen, in passende Stücke schneiden, den Knoblauch hacken, die Zwiebeln in Ringe schneiden.
  5. Das Gemüse in eine Backform mit hohem Rand geben, mit Öl beträufeln, Pfeffer und Salz hinzufügen und vermischen.
  6. Eine halbe Stunde backen, dabei mehrmals umrühren.
  7. Danach das Gemüse herausnehmen, den Backofen jedoch nicht ausschalten.
  8. Die Füllung in die Pfannkuchen geben. Wenn Sie zusätzlich geriebenen Käse verwenden möchten, Parmesan und Mozzarella zu gleichen Teilen mischen und auf die Füllung auf den Pfannkuchen legen.
  9. Die gefüllten Pfannkuchen vorsichtig auf ein Backblech legen und dicht aneinanderdrücken.
  10. Für 10 Minuten in den Backofen stellen.

Pflanzlicher Osterkuchen

Zutaten:

  • Walnüsse – 150 g;
  • Mandeln – 250 g;
  • Leinsamen – 70 g;
  • Sesam – 70 g;
  • Kürbis – 250 g;
  • getrocknete Aprikosen – 150 g;
  • Datteln – 200 g;
  • Rosinen – 150 g;
  • Zimt – 2 Teelöffel;
  • Orangen – 3 Stück;
  • Kardamom, gemahlene Muskatnuss – je 0,5 Teelöffel.

Zubereitung:

  1. Leinsamen, Nüsse, Sesam und Mandeln in einer Kaffeemühle mahlen.
  2. Die Gewürze hinzufügen und die trockenen Pulver vermischen, bis alles gleichmäßig ist.
  3. Den Kürbis in den Teig reiben und die Rosinen hinzufügen.
  4. Getrocknete Aprikosen und Datteln in einen Mixer geben, den Saft von 2 Orangen auspressen und pürieren.
  5. Den trockenen Teig mit dem Fruchtpüree vermischen.
  6. Den Osterkuchen formen und in die Form legen.
  7. 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Aus der Form nehmen und mit Mandeln verzieren.

Osterkuchen mit Leinsamen

Natürlich sind Leinsamen ein Produkt, das die Möglichkeit bietet, die Gesundheit wiederherzustellen und den Körper mit wertvollen Nährstoffen zu bereichern. Dennoch sollte man keine Selbstbehandlung betreiben oder zumindest die zulässige Dosierung nicht überschreiten. Die tägliche Dosis Leinsamen beträgt 35-45 Gramm.

Kommentar hinterlassen

Reinigung

Flecken

Aufbewahrung