Jetzt habe ich keinen Pfeffer mehr in der Suppe – ich erkläre, wie ich scharfe Gewürze in einem speziellen Säckchen koche

Schwarzer und Piment verleihen Gerichten einen intensiven Geschmack und ein intensives Aroma. Wenn man jedoch den Pfeffer nicht aus der Suppe entfernt und während des Essens versehentlich darauf beißt, kann das den Appetit und die Laune für lange Zeit verderben.

Um solch ärgerliche Situationen zu vermeiden und das Essen zu einem wahren Genuss zu machen, kann man Pfeffer und andere Gewürze in einem speziellen Beutel mitkochen. Diesen können Sie in nur 10-15 Minuten selbst anfertigen. Wie man so ein nützliches Küchenutensil richtig näht, sehen wir uns unten an.

Gewürze in Verpackungen

Wofür der Beutel benötigt wird

In einen solchen Beutel gibt man Pfeffer, Lorbeerblätter und andere Gewürze, legt ihn in den Topf und kocht wie gewohnt weiter. Nach dem Kochen werden die Gewürze aus dem Topf genommen und weggeworfen. Serviert wird dann ein aromatisches, duftendes Gericht ohne Pfeffer oder Nelken.

Die Zubereitung auf diese Weise erinnert an die Verwendung von Einweg-Teebeuteln: Wenn der Tee sein gesamtes Aroma an das kochende Wasser abgegeben hat, wird der Beutel entfernt und man genießt das heiße Getränk ohne herumschwimmende Teeblätter.

Gewürze für die Suppe

Tipp: Besonders nützlich kann der Beutel für Familien mit kleinen Kindern sein. Denn wenn ein Kind auf eine Piment- oder Bitterpfefferkörner beißt, werden Sie es kaum dazu überreden können, die restliche Suppe im Teller aufzuessen.

Vom Geschmack eines zerbissenen Pfefferkorns wird kein Erwachsener begeistert sein. Und ein Kind, das einmal ein Pfefferkorn gekostet hat, könnte bereits beim Anblick einer Suppenschüssel anfangen zu weinen, selbst wenn die Mutter gar keine Gewürze hinzugefügt hat.

Welchen Stoff sollte man für die Herstellung des Beutels verwenden?

Da der Gewürzbeutel längere Zeit in der Suppe oder einem anderen Gericht kochen soll, darf der Stoff für seine Herstellung keine Farbstoffe oder Synthetik enthalten. Andernfalls würde sich das Essen verfärben und einen unangenehmen Geruch annehmen.

Am besten eignet sich weißer Baumwollstoff oder feine Jute. Das Material sollte nicht fusselig sein – nach dem Kochen würde sich der gesamte Fusseln am Topfboden absetzen.

Manche Hausfrauen verwenden denselben Beutel mehrfach. Es ist jedoch besser, viele Beutel vorzubereiten und jedes Mal einen neuen zu nehmen und ihn dann wegzuwerfen.

Schon nach der ersten Anwendung verfärbt sich der Stoff in eine unattraktive gelb-braune oder rot-braune Farbe, je nach den Zutaten, aus denen das Gericht zubereitet wird. Der Stoff nimmt nicht nur die Farben der Lebensmittel auf, sondern auch Fett. Um dieses auszuwaschen, müsste man Waschpulver oder ein anderes Reinigungsmittel verwenden.

Wenn Sie sich für einen einzigen, wiederverwendbaren Beutel entscheiden, müssen Sie ihn nach jeder Wäsche gründlich in reichlich Wasser ausspülen, damit keine Reinigungsmittel in das Essen gelangen.

Herstellungstechnik

Es ist besser, das Teil nicht von Hand, sondern mit einer Nähmaschine zu nähen, da durch Handnähte einige kleine Erbsen in die Brühe gelangen könnten.

Für die Arbeit benötigen Sie:

  • Ein Stück Baumwollstoff in der Größe 15 x 15 cm.
  • Nadel, Faden.
  • Eine Schere.
  • Nähmaschine.
  • Dünne Schnur oder dicker Faden.

Nähen mit der Nähmaschine

Der Nähvorgang erfolgt in folgender Reihenfolge:

  • Eine Stoffkante wird 1,5-2 cm umgeschlagen und der Saum mit einem Maschinenstich fixiert – dies wird die Oberseite des Beutels.
  • Falten Sie das Stück mit der Naht nach außen und nähen Sie die Seiten- und Unterkante des Teils zusammen. Sie können zuerst einen Heftstich mit Nadel und Faden machen oder gleich mit der Maschine ohne Heftung nähen.
  • Drehen Sie das Teil auf die rechte Seite und Ihr Beutel ist fertig!

Weißer Beutel, Nadel und Faden

Nun müssen Sie nur noch die Schnur durch den oberen Teil des Beutels führen, die den Beutel verschließt, damit die Gewürze nicht herausfallen. Die Schnur sollte etwas länger sein, damit Sie die Gewürze nach dem Kochen leichter aus dem Topf holen können.

Speziell für die Schnur können Sie einen Kordelzug anfertigen – dazu werden an der Oberseite des Teils entlang des Saums zwei parallele Nähte gelegt. Durch den so entstandenen Kordelzug wird die Schnur gezogen. Um die Enden auf die rechte Seite zu führen, werden zwei kleine Schlitze in den Stoff geschnitten, die von Hand mit einem Überwendlingstich versäubert werden müssen.

Eine einfachere und praktischere Variante ist es, die Schnur in eine Nadel mit einem großen Öhr einzufädeln und sie entlang der Oberkante des Beutels zu ziehen, wobei Sie 1-1,5 cm Abstand lassen.

Stoffsäckchen zum Kochen von Gewürzen in der Suppe

Ein solcher Beutel ist sehr praktisch für die Zubereitung von Sülze, Suppe und anderen flüssigen Gerichten, bei denen es fast unmöglich ist, alle im Topf schwimmenden Erbsen herauszufischen. Wenn Sie keinen Beutel nähen möchten, können Sie die Gewürze auch in einem feinen Sieb mitkochen und dann wegwerfen.

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